Über 300 Einsatzstunden für die Sicherheit der Pilger: positive Bilanz zum Sanitätsdienst bei der Kiliani-Wallfahrtswoche

Die Malteser haben während der gesamten Kiliani-Wallfahrtswoche und der vor-gelagerten Gottesdienste für die Ehejubilare für die medizinische Versorgung der Wallfahrenden gesorgt.
Auch Bischof Franz dankte den Maltesern für ihren Einsatz (Photo: Markus Hauck/POW)

Würzburg. Mit insgesamt 312 ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden haben die Malteser Würzburg während der diesjährigen Kiliani-Wallfahrtswoche und den vorgelagerten Gottesdiensten für die Ehejubilare für die medizinische Versorgung und Sicherheit der Wallfahrerinnen und Wallfahrer gesorgt. Die 16 ehrenamtlichen Sanitätskräfte begleiteten die Gottesdienste im Kiliansdom während der gesamten Wallfahrtszeit.

Ein besonderer Schwerpunkt war am Samstag die traditionelle Wallfahrt für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung, bei der über 100 Einsatzkräfte aus ganz Unterfranken für den Transport der Pilgerinnen und Pilger in den Kiliansdom sowie die Begleitung und Verköstigung vor Ort verantwortlich waren. „Die Krankenwallfahrt ist für uns jedes Mal ein besonderer Höhepunkt. Hier geht es weniger um sanitätsdienstliche Absicherung, sondern vor allem um Begleitung, Aufmerksamkeit und die Möglichkeit, kranken und älteren Menschen eine unbeschwerte Teilnahme an der Wallfahrt zu ermöglichen. Dass dies durch das engagierte Zusammenspiel von Maltesern, Caritas und vielen Helfenden gelingt, macht diese Veranstaltung so wertvoll“, betont Einsatzleiterin Monika Selbach. Erstmals waren in diesem Jahr auch etliche Helfende aus dem Malteser Integrationsdienst dabei. Sie packten schon am Freitagabend tatkräftig beim Ausräumen der Bänke aus den Querschiffen mit an und halfen auch am Samstag mit, dass der Tag für alle Teilnehmenden ein schönes Erlebnis wurde. 

Das Einsatzgeschehen verlief während der Woche insgesamt ruhig. Die meisten Hilfeleistungen betrafen harmlose Wespenstiche, teilweise jedoch auch allergische Reaktionen, die eine weitere medizinische Behandlung erforderlich machten. Darüber hinaus versorgten die Einsatzkräfte zahlreiche kleinere Verletzungen wie Blasen oder Schnittwunden mit Wundschnellverbänden sowie einige Fälle von Nasenbluten. Wegen des warmen Wetters kam es auch zu mehreren Kreislaufbeschwerden, in zwei Fällen war zur weiteren Abklärung ein Transport durch den Rettungsdienst in eine Klinik notwendig.

Die Malteser ziehen daher eine positive Bilanz der Wallfahrtswoche. Dank des engagierten Einsatzes der zahlreichen Ehrenamtlichen konnten Pilgerinnen und Pilger die Gottesdienste und Veranstaltungen während der gesamten Kilianiwoche sicher und gut betreut besuchen. „Unsere Helferinnen und Helfer waren über viele Tage hinweg mit großem Engagement präsent. Dafür bin ich sehr dankbar“, freute sich auch der ehrenamtliche Stadtbeauftragte Lorenz Böck über den erfoglreichen Einsatz während der Kilianioktav


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