Rottendorf. Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Malteser Rottendorf den Startschuss für ihr neues Zuhause gegeben. Auf dem Grundstück an der Kitzinger Straße entstehen Räume für Ausbildung, Jugendarbeit und Gemeinschaft für die rund 100 Ehrenamtlichen sowie eine Fahrzeug- und Lagerhalle für Katastrophenschutz und Sanitätsdienst. Die bisher genutzten Räume im Rathaus stehen aus Brandschutzgründen nicht mehr zur Verfügung. „Dieser Spatenstich steht für mehr als ein Fundament oder ein Gebäude. Er steht für die Gemeinschaft, die dieses Projekt mit Beharrlichkeit, Zuversicht und großem Einsatz auf den Weg gebracht hat“, lobte Malteser Diözesangeschäftsführer Stefan Dobhan das große Engagement der Rottendorfer Malteser, allen voran ihr Ortsbeauftragter Tobias Breitenbach. Dieser hob in seiner Rede die Unterstützung durch die Gemeinde Rottendorf hervor, die das Grundstück im Erbbaurecht zur Verfügung stellt und sich an der Finanzierung beteiligt. Einen wesentlichen Beitrag leiste zudem die LEADER-Förderung der Lokalen Aktionsgruppe Wein, Wald, Wasser (LAG) mit rund 160.000 Euro. „Dieses Projekt zeigt, was möglich wird, wenn eine ganze Gemeinschaft hinter einer Idee steht“, sagte Breitenbach. Sein Dank galt den vielen Spenderinnen und Spendern, den beteiligten Firmen sowie den zahlreichen Malteser Ehrenamtlichen, die das Vorhaben mit großem Einsatz begleiten. Gerade das Zusammenspiel aller Beteiligten sei beeindruckend, erklärte der ehrenamtlich tätige Planer und Gemeinderat Detlev Riedl. Der Neubau sei ein „sichtbares Zeichen für die Zukunft und die Sicherheit der Menschen in Rottendorf“. Auch Bürgermeister Roland Schmitt betonte die Bedeutung des Projekts: „Auf unsere Hilfsorganisationen ist Verlass. Dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen, Platz für Teamgeist und ein starkes Miteinander.“ Der Gemeinderat habe dem Vorhaben deshalb 2024 einstimmig zugestimmt. Für die LAG gratulierte die Vorsitzende Klara Schömig zum Baustart. Die neue Malteser-Unterkunft sei ein überzeugendes Beispiel dafür, wie Fördermittel ehrenamtliches Engagement und gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort und damit den ländlichen Raum stärken können.