Besuch des Malteser Präsidiums in Würzburg: Integrationsdienst im Mittelpunkt

Gruppenbild mit Malteser Ehrenamtlichen.
Im Namen des Präsidiums der Malteser in Deutschland bedankte sich der Präsident Georg Khevenhüller (links) herzlich für den tiefen Einblick in den Integrationsdienst der Malteser Würzburg und vor allem für die hervorragenden Kochkünste der Ehrenamtlichen.

Würzburg. Anfang März tagte das Präsidium des Malteser Hilfsdienst e.V. zwei Tage in Würzburg. Der erste Abend stand ganz im Zeichen des bei den Maltesern Würzburg stark wachsenden Integrationsdienstes, der Menschen mit Fluchterfahrung beim Ankommen in Würzburg unterstützt.

Mit einer kurzweiligen multimedialen Präsentation stellten die Verantwortlichen, Simone Schubert und Barbara Griesbach, dem obersten Entscheidungsgremium der Malteser Deutschland diesen Dienst mit seinem breiten Angebot vor, von 1:1 Begleitungen, offenen Sprechstunden über Lernunterstützung und Office-Kursen bis hin zu gemeinschaftlichen Aktionen wie Kochen oder Sport. Ein besonderes Anliegen ist es den Maltesern dabei, Menschen mit internationaler Biografie für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Mit großem Erfolg: Von den rund 100 Ehrenamtlichen hat fast die Hälfte selbst eine Fluchtgeschichte und bringt diese Erfahrungen in die Arbeit ein – auch in anderen Diensten der Malteser. Präsident Georg Khevenhüller und die Präsidiumsmitglieder aus ganz Deutschland zeigten sich beeindruckt: „Integration lebt vom Miteinander. Was der Integrationsdienst hier leistet – mit Herz, Ausdauer und großer Offenheit – ist zutiefst beeindruckend und in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen wichtiger denn je.“ Beim anschließenden Abendessen gab es Köstlichkeiten aus Afghanistan, Côte d’Ivoire und Syrien, die die Ehrenamtlichen des Integrationsdienstes in der Feldküche gekocht hatten. „Die beste „Beilage“ waren der offene Austausch und die vielen guten Gespräche mit den Geflüchteten“, freute sich Würzburger Stadtbeauftragte Joachim Gold, selbst Präsidiumsmitglied, über den gelungenen Abend. Er zeigte eindrucksvoll, wie Integration in Würzburg gelebt wird: Begegnung auf Augenhöhe, kulturelle Vielfalt, ehrenamtliches Engagement und echte Gastfreundschaft. Auch Martina Mirus, ehrenamtliche Diözesanleiterin der Malteser in Unterfranken betonte: „Der Integrationsdienst zeigt besonders sichtbar, was unser Auftrag aus christlicher Nächstenliebe bedeutet. Hier entstehen Begegnungen, die verbinden und verändern. Dass das Präsidium diesen Bereich in Würzburg so würdigt, ist ein starkes Signal für uns alle.“ Am Samstag setzte das Präsidium seine Beratungen zu Themen des Gesamtverbandes fort.


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