Veitshöchheim. Ein Jubiläum feiern und gleichzeitig Gutes tun: Anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens hat die Firma Staudigel aus Veitshöchheim auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für den Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser gebeten. Dieser Bitte kamen zahlreiche Gäste, Geschäftspartner und Kunden nach, so dass eine beeindruckende Summe zusammenkam, die das Unternehmen auf 5.000 Euro aufrundete.
Den symbolischen Spendenscheck überreichten Geschäftsführer Martin Hepp und Geschäftsführerin und Enkelin des Firmengründers Ursula Staudigel an die Malteser-Diözesanoberin Heike Fleischmann und Joachim Gold vom Team des Herzenswunsch-Krankenwagens. Der Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen erfüllt seit fast 10 Jahren in Unterfranken schwerstkranken und sterbenden Menschen letzte Wünsche und ermöglicht ihnen noch einmal besondere Momente mit ihren Angehörigen. Die Fahrten werden ausschließlich durch Spenden finanziert
„Uns war wichtig, mit unserer Jubiläumsspende in der Region zu bleiben und ein Projekt zu unterstützen, das den Menschen hier unmittelbar zugutekommt“, betonte Ursula Staudigel. Bei der Spendenübergabe berichteten die beiden Malteser von einigen bewegenden Wunschfahrten der vergangenen Jahre. Die Schilderungen, wie Menschen kurz vor ihrem Lebensende noch einmal einen vertrauten Ort besuchen, an einer Familienfeier teilnehmen oder einen lange gehegten Wunsch verwirklichen konnten, hinterließen einen bleibenden Eindruck bei der Geschäftsführung des Unternehmens. „Da war unsere Entscheidung ja genau richtig“, zeigten sich beide beeindruckt von dem Engagement des Herzenswunsch-Teams.
Heike Fleischmann und Joachim Gold bedankten sich herzlich für die großzügige Unterstützung: „Jede Spende hilft uns dabei, letzte Wünsche wahr werden zu lassen und den Betroffenen sowie ihren Familien unvergessliche Momente zu schenken.“ Die 5.000 Euro leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Fahrten für die Gäste kostenfrei angeboten werden können. Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden und das Engagement vieler Ehrenamtlicher getragen.