Die Regionalgeschäftsstelle für die Malteser in den Regionen Nordost und Nordwest setzt ein deutliches Zeichen für Wachstum und Zukunftsfähigkeit: Der Ausbau ihres Standortes an der Keetstraße 40 in Lohne ist in vollem Gange. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Bauherr Thomas Holzenkamp, der als Eigentümer des Gebäudes die Räumlichkeiten an die Malteser langfristig vermietet. Der Einzug ist für Ende 2026 anvisiert, die Baumaßnahmen liegen im Zeitplan. Damit wird die zentrale Rolle der Regionalgeschäftsstelle als Steuerungszentrum für 213 Standorte in zehn Bundesländern unterstrichen, gleichzeitig positioniert sie sich als attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber in der Region.
Martin Wessels, Malteser Regionalgeschäftsführer, betont: „Viele verbinden mit den Maltesern Blaulicht und Rettungsdienst oder Hausnotruf und Menüservice – das stimmt. Aber was viele nicht wissen: Wir steuern von Lohne aus eine Organisation mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden im Nordwesten und Nordosten der Bundesrepublik. An der Keetstraße 40 in Lohne liegen sowohl unsere Kompetenzzentren für Personal und IT als auch für Finanzen und Controlling.“
Rund 75 Fachkräfte arbeiten derzeit in der Regionalgeschäftsstelle. „Jedoch steigen die Anforderungen an uns durch Digitalisierung und Fachkräftemangel enorm“, so Wessels. Digitalisierung sei für die Malteser kein Schlagwort, betont er, sondern tägliche Praxis. Ein Beispiel dafür sei die mittlerweile flächendeckend angelegte elektronische Personalakte. „Wir stehen mit unseren umfassenden Serviceleistungen in punkto Personal, IT, Finanzen und Controlling an der Seite unserer Dienststellen.“
Um für die Malteser in den Regionen Nordost und Nordwest ein starkes und nachhaltiges Wachstum zu sichern, sei eine stetige Steigerung von Leistungsfähigkeit und Servicequalität notwendig, führt Wessels aus. Daher werde man weitere Stellen insbesondere im Personal und IT-Bereich schaffen. „Das macht die bauliche Erweiterung der momentan 511 Quadratmeter großen Regionalgeschäftsstelle auf 1292 Quadratmeter notwendig. Wir sind daher sehr froh, mit Herrn Holzenkamp einen so verlässlichen Partner an unserer Seite zu wissen.“
Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Standorts und die Investitionen in moderne Infrastruktur schafften nicht nur zukunftssichere Arbeitsplätze, sondern stärkten auch die Position der Malteser als attraktiver Arbeitgeber in der Region, erklärt der Regionalgeschäftsführer. Carmen Jank, stellvertretende Leiterin der Personalabteilung, stimmt zu: „Unsere Mitarbeitenden schätzen die modernen Arbeitsbedingungen und die zukunftsorientierte Organisationsstruktur mit ihrer Verlässlichkeit und Transparenz sehr.“ Persönliche Förderung und Weiterentwicklung auf Grundlage der sehr fairen Arbeitsvertragsrichtlinien gingen damit einher. „Wir steuern von Lohne aus die Personalprozesse von mehr als 10.000 Mitarbeitenden – von der Einstellung bis zum Austritt. Das ist ein enormer Aufgabenbereich, den wir professionell zentral bündeln“, so Jank.
Zusatzinformationen:
Die Regionalgeschäftsstelle der Malteser in Nordost und Nordwest ist für die Malteser-Standorte in folgenden Bundesländern zuständig: Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen. 1998 wurde Vechta zum Sitz der Regionalgeschäftsstelle für die unternehmerischen Dienste zunächst der Malteser in Niedersachsen und Bremen. Die Anforderungen an die Regionalgeschäftsstelle stiegen und sie vergrößerte sich personell. Im Jahr 2018 erfolgte der Umzug der Regionalgeschäftsstelle nach Lohne, weil sich dort geeignete Räumlichkeiten fanden. Aus einer regionalen Neuordnung der Malteser Hilfsdienstes gGmbH im Jahr 2022 gingen die Regionen Nordost und Nordwest hervor.