Als einen „unverzichtbaren Teil der Gefahrenabwehr“ lobte Mechthild Vornhusen-Habe, Leiterin des Sachgebiets Feuerschutz und Rettungswesen beim Landkreis Vechta, die Helfenden der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) beim jährlichen Austauschtreffen. Etwa 60 PSNV-Beteiligte von Maltesern, DRK und Polizei aus den Kreisen Vechta und Cloppenburg waren der turnusgemäß von den Maltesern organisierten Veranstaltungseinladung gefolgt. Hauptziel: ein guter persönlicher Austausch und Verständnis für die Arbeit der anderen beteiligten Einheiten auszubauen. „Nur in einem guten Miteinander können wir Menschen bestmöglich zur Seite stehen“, betonte Vornhusen-Habe in einem kurzen Grußwort.
Den Wert des guten Austausches hob auch Nils Wiebusch, der neue Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta, hervor. Den wünschte sich auch Bernhard Buschemöhle vom Malteser Hilfsdienst, stellvertretender Leiter der PSNV im Kreis Vechta, und regte eine gemeinsame Großübung mit der Polizei in der hiesigen Region an. Die interessierten Beteiligten durften anschließend die erst rund zwei Jahre alte Leitstelle besichtigen und erfuhren von den Disponenten aus erster Hand, wie die Notrufabfrage, Alarmierung und Koordinierung von Einsatzkräften stattfinden.
Die Psychosoziale Notfallversorgung kommt immer dann zum Einsatz, wenn sich Menschen in besonders belastenden Ausnahmesituationen befinden, etwa nach schweren Unglücksfällen oder bei Todesfällen. Speziell geschulte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stehen dabei als Zuhörer und für akute Hilfestellungen zur Seite. Im Landkreis Vechta wird die PSNV durch die Malteser sichergestellt.
PSNV-Helfer tauschen sich aus
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