Tagung der Ortsleitungen in der Diözese Osnabrück

Diözesanleiter Dr. van Lengerich eröffnet die Tagung vor einem Smartboard das "Willkommen zur Beauftragtentagung" anzeigt
Die beiden neuen Geschäftsführer Oliver Kliesch und Franziska Gillner stellen sich vor.
Octavie van Lengerich erklärt den aktuellen Stand des Moldawienprojekts
Ludwig Unnerstall berichtet von einer neuen Entscheidung des Diözesanvorstands

Zweimal im Jahr treffen sich die Ortsleitungen der Gliederungen in der Diözese Osnabrück und tauschen sich aus, erarbeiten neue Ideen und besprechen Informationen und Beschlüsse aus dem Diözesanvorstand.

Vergangenen Dienstag wurde in die frisch renovierten Räume der Gliederung Bockhorst/Rhauderfehn eingeladen. Nach der Begrüßung  durch Diözesanleiter Dr. Johann Rotger van Lengerich und einen nachdenklichen Impuls des Diözesanseelsorgers Harald Niermann stellte sich die neue Geschäftsleitung vor. Diözesan- und Bezirksgeschäftsführer Oliver Kliesch und seine Stellvertreterin Franziska Gillner arbeiten sich bereits seit Anfang Mai in die Abläufe und Besonderheiten unserer Diözese ein und lernen nach und nach alle Gliederungen und ihre Leitungen kennen.

“Malteser ist man nicht allein”, stellte Kliesch während seiner Vorstellung fest und betonte, dass Franziska Gillner und er sich auf die neue Aufgabe freuen und bereits gemerkt haben, dass dieses Motto bei uns eine besondere Bedeutung hat. In einer positiven, konstruktiven Austauschrunde stellten die Beauftragten ihre Gliederungen vor, beleuchteten aktuelle Projekte und Aussichten und konnten ihre Erwartungen an die neue Geschäftsführung richten. 

Im Anschluss berichtete die Moldawienbeauftragte Octavie van Lengerich vom Fortschritt des Projekts. In mehreren Hilfslieferungen konnte in der Region bereits wichtige Unterstützung geleistet werden. Zentrale Aufgabe für dieses Jahr ist der Aufbau einer Suppenküche und Kleiderkammer in Tolica. Die Kooperation mit der Bevölkerung und der Kommunalverwaltung vor Ort läuft gut, doch für den Auf- und Ausbau dieses sozialen Treffpunkts für die verarmte Bevölkerung werden Spenden in unterschiedlichstem Umfang benötigt. Neben dem alltäglichen Bedarf an Kleidung und Materialien wie Schulheften wird es nun auch notwendig, Sanitär- und Elektromaterialien zu erhalten, um die Suppenküche gut auszustatten. (Weitere Informationen erhalten Sie dort: Kleiderkammer Tolica)

Ludwig Unnerstall, der zum Ende des Monats als Geschäftsführer in die wohlverdiente passive Zeit seiner Altersteilzeit eintritt, erklärte im nächsten Tagesordnungspunkt einen internen Beschluss des Diözesanvorstands. Zukünftig wird in internen Planungen auch die Öffentlichkeitsarbeit durch öffentliche Veranstaltungen stärker berücksichtigt und für die Gliederungen belohnt. 

Schließlich erinnerte Diözesanjugendsprecherin Jasmin Sanders an Jugendschutzgesetze, die auch für den Einsatz im Ehrenamt, insbesondere in Sanitätsdiensten oder im Katastrophenschutz, eine wesentliche Rolle spielen. Insbesondere die klare Übertragung von Aufsichtspflichten, eine nachvollziehbare Dokumentation von Einsätzen und selbstverständlich eine jugendgerechte Fürsorge gegenüber junger Ehrenamtlicher sind stets zu beachten. Ein verantwortungsvoller und einfühlsamer Umgang mit unserer Jugend ist eine wichtige Säule für uns als Organisation.

Als Ortsleitungen an einem Ort zusammenzukommen, in den gemeinsamen Austausch zu gehen, über den Tellerrand zu blicken und die Gelegenheit zu haben, in der Gruppe Themen zu diskutieren, ist für die überörtliche Zusammenarbeit von unschätzbarem Wert. Im September geht es dann in die Klausurtagung, auf der wir von Freitag auf Samstag noch einmal mehr Zeit haben, uns intensiver mit aktuellen Fragestellungen zu beschäftigen.


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