Unter dem Motto „Willkommen zurück im Ahrtal – erinnern, erleben, genießen“ stand der Tag ganz im Zeichen des Wiedersehens, der Erinnerung und der Wertschätzung für die Menschen, die 2021 und in den Jahren danach vor Ort im Einsatz waren.
Für manche war es das erste Mal seit fünf Jahren, dass sie wieder an die Ahr zurückkehrten. Entsprechend bewegend waren viele Begegnungen. Bei Stadtführungen, MTW-Touren, dem Besuch der Ausstellung „Gesichter und Geschichten“ und einer gemeinsamen Messe blieb viel Raum für Gespräche, Erinnerungen und den Blick auf das, was seit der Flut entstanden ist.
Zum offiziellen Teil begrüßte Regionalgeschäftsführer Christoph Götz geladene Gäste aus Politik, Kirche und Hilfsorganisationen. Er betonte, dass das Lernen aus dieser Katastrophe eine wichtige Aufgabe für die Zukunft sei – für Hilfsorganisationen, den Katastrophenschutz, die Politik und die gesamte Zivilgesellschaft.
Zu den Ehrengästen zählte auch der rheinland-pfälzische Innenminister Achim Schwickert. Er machte deutlich, dass er persönlich gekommen sei, um Danke zu sagen. Die Malteser seien nach der Flut sofort da gewesen und hätten Hilfe geleistet, die weit über die akute Nothilfe hinausging. Besonders würdigte er die Angebote, die direkt aus den Bedürfnissen der Menschen entstanden sind - nicht aus abstrakten Lehrbüchern, sondern aus dem, was vor Ort gebraucht wurde. Ob WaschBar, psychosoziale Unterstützung oder Hilfe im Alltag: Entscheidend sei gewesen, dass sich Menschen um Menschen gekümmert haben.
Der Tag war geprägt von Gemeinschaft, Dankbarkeit, Respekt und Zuversicht. Er machte deutlich, dass Hilfe nicht mit dem Ende eines Einsatzes aufhört. Aus dem Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Malteser sind bleibende Angebote, neue Begegnungsorte und starke Verbindungen entstanden. Aus einer Zeit großer Not sind Menschlichkeit, Zusammenhalt und Hoffnung gewachsen.