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Malteser Höxter beim "Tag der Bundeswehr"

Ausrüstung testen.
Bereit für einen Ausflug aufs Wasser.
Auch spät noch unterwegs. (Fotos: Malteser Höxter)

In einem THW-Boot über die Weser jagen, mit Blick auf Raumpanzer, viele Soldaten und am Himmel eine Formation Kampfjets – was klingt wie ein Katastrophenfall, wurde am 06.06. für viele unsere Helfer zu einem spannenden Sanitätsdienst. 

Das ABC-Abwehrregiment 7 der Bundeswehr lud alle Interessierten herzlich zum „Tag der Bundeswehr“ am Standort Höxter ein. Dieser Einladung folgten 27.000 Besucher aus nah und fern, die auch ein vielfältiges Programm erwartetete. Dieses fand sowohl auf dem Truppenübungsplatz im Brückfeld, als auch auf der gegenüberliegenden Weserpromenade statt. Um die beiden Gelände miteinander zu verbinden, wurde kurzerhand eine Pontonbrücke über der Weser geschlagen. Außerdem gab es regelmäßige Shows zu Land und zu Wasser und überall militärisches Groß- und Kleingerät mit sehr netten Soldaten, die den Besuchern einiges erklärend konnten und wollten. 

Um bei dieser Besuchermenge für alle kleineren Erkrankungen oder größeren Notfälle vorbereitet zu sein musste natürlich auch ein Sanitätsdienst vor Ort sein. 

Diese Aufgabe hat die Malteser Stadtgliederung Höxter gerne angenommen. Nach langer Planung haben wir uns mit 32 Helfern morgens früh um 7 Uhr zum gemeinsamen Frühstück getroffen. 

Danach ging es in die Einsatzabschnitte, welche jeweils durch die Weser räumlich getrennt waren. In beiden Abschnitten wurde eine Sanitätsstation mit dazugehörigen Erstversorgungstrupps betrieben. Koordiniert wurde alles aus dem ELW (Einsatzleitwagen), welcher eng mit dem Stab der Bundeswehr zusammengearbeitet hat. 

So waren wir sehr gut aufgestellt und konnten alle anfallenden Behandlungen meistern. 

Hier ist vor allem die sehr gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zu betonen, welche regelmäßig mit ihren Ärzten und Notfallsanitätern bei Behandlungen in unseren Sanitätsstationen beteiligt war. 

Neben dem klaren medizinischen Auftrag kam aber der Spaß auch nicht zu kurz, so z.B. bei Bootsfahrten auf der Weser oder dem Austausch mit Soldaten. Für das leibliche Wohl sorgte unsere Nachbargliederung aus Buke, welche mit ihrer Feldküche auf der Blaulichtmeile vertreten war. Auch das Slush Eis Maschine im Helferaufenthalt hat für Begeisterung gesorgt. 

Gegen 18 Uhr war der Dienst für uns beendet. Beim anschließenden Abbau zeigte sich wieder einmal wie stark unser Team ist, da wir in sehr schneller Zeit fertig waren und so mehr Zeit blieb für den darauffolgenden gemütlichen Ausklang. So saßen wir noch einige Stunden in toller Gemeinschaft bei uns in der Gliederung und ließen den Tag Revue passieren.  Wir haben viel erlebt, konnten neue Kontakte knüpfen und – am wichtigsten – wir konnten vielen Menschen helfen. 

Durch diesen Sanitätsdienst wurde auch der Grundstein für einen guten Kontakt zum ABC-Abwehrregiment 7 gelegt. Hier sind sich beide Seiten einig, diesen Kontakt im Rahmen einer zivil-militärischen Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. 

Gerade in diesen Zeiten, welche geprägt durch internationale Krisen sind, gilt es einen funktionsfähigen Zivilschutz sicherzustellen. Dieser wird maßgeblich getragen von Einheiten wie den Maltesern.  

Außerdem möchten wir uns bei der Feuerwehr Höxter für die hervorragende Zusammenarbeit, beim Landrat Michael Stickeln für das gute Gespräch und natürlich bei allen Helfern für euren Einsatz und eure professionelle Arbeit bedanken.  (Text: Maximilian Aufenanger)


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