Ein emotionaler und zugleich festlicher Abend markierte das Ende einer Ära: Nach 25 Jahren als Diözesanleiter der Malteser im Ruhrbistum verabschiedete sich Axel Lemmen aus seinem Amt und übergab die Leitung an seine bisherige Stellvertreterin Verena Hölken.
Zahlreiche langjährige Wegbegleiter, haupt- und ehrenamtliche Malteser, kamen ins Hotel Landhaus Milser, um Axel Lemmen zu ehren. Unter den Gästen befanden sich gleich drei Generationen von Geschäftsführern des Ruhrbistums, die seine Zeit miterlebt haben.
Die Reden waren geprägt von Dankbarkeit, persönlichen Anekdoten und großer Wertschätzung. Diözesangeschäftsführer Oliver Kliesch fasste es in bewegenden Worten zusammen: „Du hast dich beispiellos in den Dienst der Malteser gestellt, immer den Blick für die kleinen Momente und Gesten gewahrt und viele von uns auf unserem persönlichen Lebensweg geprägt.“
Ein Symbol für Nähe und Austausch
Ein besonderes Highlight des Abends war das berühmte rote Sofa aus Duisburg, das extra zur Feier gebracht wurde. Es steht sinnbildlich für die vielen inspirierenden Gespräche, die Axel Lemmen dort mit seinen Wegbegleitern führte – ein Symbol für Austausch, Nähe und Menschlichkeit.
Die Feier dauerte bis tief in die Nacht. Gemeinsam wurde auf Axels beeindruckende Wegstrecke bei den Maltesern angestoßen und seine großen Verdienste für die Diözese gewürdigt. „Es war ein rundum gelungener Abend. Genau so habe ich mir das gewünscht“, zeigte sich Axel Lemmen sichtlich zufrieden.
Mehr als 50 Jahre Einsatz für die Malteser und zahllose Meilensteine: Axel Lemmen hat mit seinem Engagement, seiner Menschlichkeit und seiner unermüdlichen Arbeit bleibende Spuren hinterlassen. Die Malteser des Ruhrbistums bedanken sich von Herzen und wünschen Axel Lemmen für die Zukunft alles erdenklich Gute.