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Malteser kochen Weihnachtsmenü zum 4. Advent in der Gütersloher Suppenküche

Foto: Rieke Hölscher
Foto: Rieke Hölscher

Schon weit vor der Corona Pandemie bestand die Kooperation der Malteser mit der Gütersloher Suppenküche e.V. – und musste dann zwangsläufig pausieren. Seit August 2023 kocht das Team der Malteser Feldküche wieder regelmäßig jeden 3. Sonntag im Monat für die Gäste der Suppenküche ein frischgekochtes Menü.
Das Angebot ergänzt damit die regelmäßigen Essensausgaben der Suppenküche, die viermal pro Woche kostenlose warme Mahlzeiten an bedürftige Menschen ausgeben.

Inge Rehbein, Gründerin und 1. Vorsitzende der Gütersloher Suppenküche, kennt die Gäste gut, die unter der Woche kommen. Gerade sonntags ist der Kühlschrank oft leer, daher wird das zusätzliche Angebot gerne angenommen.

Für das Team der Malteser Feldküche um Leiter Frank Reilmann und Willi Hinzmann, stellvertretender Beauftragter in Gütersloh, ist das gemeinsame Kochen für viele Personen auch eine Gute Übung für die Einsätze des Teams. Als Teil des Katastrophenschutzes des Landes NRW sind sie mit der Feldküche gefragt, wenn Großeinsätze länger dauern und die Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz versorgt werden müssen.

Das Feedback der Gäste der Suppenküche ist durchweg positiv und bestärkt alle Beteiligten der Malteser und der Suppenküche in ihrem Engagement. Gespräche und Wertschätzung gehören zum gemeinsamen Mittagessen dazu. Alle Helfer sind dabei rein ehrenamtlich tätig. Die Angebote der Suppenküche und der Malteser Feldküche sind spendenfinanziert.

Am 4. Advent haben sich dem Malteser Team der Feldküche noch zwei Kollegen des Menüservices angeschlossen. Jens Kriesel, Leiter Menüservice OWL und Nadine Dudley-Wiegel aus der Verwaltung, haben bereits am Morgen mit dem Team gekocht und bei der anschließenden Essensausgabe unterstützt. Mitgebracht haben sie dazu die Kartoffelbeilagen und Schokonikoläuse zum Verschenken. Beide waren neugierig, wie das ehrenamtliche Engagement der Gliederung Gütersloh aussieht. Das Fazit nach dem gemeinsamen Tag mit der Feldküche ist durchweg positiv. „Ich bin erstaunt über den großen Andrang der Gäste in der Suppenküche heute. Frank und sein Team sind dabei super eingespielt, daher empfand ich es gar nicht stressig“, so Jens Kriesel. Er und seine Kollegin Nadine sind sich einig, auch in Zukunft das ehrenamtliche Engagement der Gliederungen zu unterstützen.
 

 


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