Malteser aus Unterfranken nehmen an Sternwallfahrt aller Malteser aus Deutschland nach Fulda teil - Kolonnenfahrt

Fast 50 Malteserinnen und Malteser aus Würzburg, Mellrichstadt und Aschaffenburg machten sich mit einer Kolonnenfahrt auf den Weg zur bundesweiten Sternwallfahrt nach Fulda. Dort trafen sie rund 350 Malteser aus ganz Deutschland.
Bundesseelsorger Bischof em. Heinrich Timmerevers fuhr in der Kolonne mit und freute sich über die Begegnungen mit den unterfränkischen Maltesern

Fast 50 Malteserinnen und Malteser aus Unterfranken haben sich am Tag der Deutschen Einheit auf den Weg zur bundesweiten Sternwallfahrt aller Malteser nach Fulda gemacht, bei der rund 350 Malteser aus ganz Deutschland zusammenkamen. 

Wie bereits bei der ersten Sternwallfahrt vor zwei Jahren verbanden die unterfränkischen Malteser die Wallfahrt mit einer Katastrophenschutzübung und machten sich mit insgesamt 12 Fahrzeugen in einem so genannten „geschlossenen Verband“ auf den Weg nach Fulda. Auf dem Volkersberg trafen die Würzburger mit den Mellrichstädter und Aschaffenburger Maltesern zusammen. Die Andacht in der Wallfahrtskirche griff das Bild einer Fahrzeugkolonne auf und übertrug es auf das Leben und die Gemeinschaft der Malteser: Jeder Mensch hat seinen Platz, niemand soll zurückbleiben, und nur gemeinsam erreicht man das Ziel. 

Ein besonderer Gast der unterfränkischen Pilgergruppe war der damalige Bundesseelsorger der Malteser, Bischof Heinrich Timmerevers aus Dresden. Er kam direkt von Exerzitien im Kloster Münsterschwarzach zur Kolonne und fuhr in einem der Einsatzfahrzeuge mit. Während der Fahrt suchte er immer wieder das Gespräch mit den Ehrenamtlichen und zeigte sich beeindruckt vom Miteinander der Helfenden sowie von dem geistlichen Konzept der Wallfahrt. 

Höhepunkt der Wallfahrt war die feierliche Heilige Messe im Fuldaer Dom am Grab des heiligen Bonifatius mit Bischof Timmerevers, der spontan seine Erlebnisse mit den unterfränkischen Maltesern in die Predigt einbaute. Und er beton­te: ​„Das Mal­te­s­er­kreuz erin­nert immer dar­an: Gott trägt dich. Weil er uns trägt, können wir auch andere tragen.“

Bevor die Gruppe die Heimreise antrat, ließen die Wallfahrerinnen und Wallfahrer den Tag bei einem gemeinsamen Eis in der Fuldaer Innenstadt ausklingen. „Die Sternwallfahrt hat uns wieder gezeigt, was uns als Malteser verbindet: gelebter Glaube, Gemeinschaft und die Freude am Dienst für andere Menschen“, sagte Joachim Gold, der zusammen mit der Diözesanoberin Heike Fleischmann die Wallfahrtsleitung innehatte. „Gerade die gemeinsame Anreise und die vielen Begegnungen unterwegs haben den Tag für uns besonders gemacht.“


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