Nach acht Jahren als ehrenamtlicher Stadtbeauftragter der Malteser Würzburg beendet Joachim Gold zum 30. Juni seine Amtszeit. Im Rahmen der Mitgliederversammlung übergab er bereits den Staffelstab an seinen Nachfolger Lorenz Böck. Die Versammlung würdigte sein langjähriges Engagement mit Standing Ovations.
Seit 2018 leitete Gold die Stadtgliederung. In seine Amtszeit fallen prägende Einsätze wie die Corona-Pandemie oder zuletzt der Deutsche Katholikentag in Würzburg, der Aufbau neuer Dienste wie der „Herzenswunsch Krankenwagen“ oder die Therapiebegleithundeteams sowie die Vorbereitung einer Malteser Jugend auf Basis des inzwischen an zehn Schulen im Stadtgebiet etablierten Malteser Schulsanitätsdienstes. Diözesanleiterin Martina Mirus dankte Gold für sein außergewöhnliches Engagement und nahm seine Entpflichtung vor: „Du hast die Malteser Würzburg über viele Jahre mit großer fachlicher Kompetenz, Herz und christlicher Haltung geprägt.“
Die Entscheidung sei in den letzten Jahren gereift, erklärte der 55-Jährige und dennoch sei sie ihm nicht leichtgefallen. Aber er blicke optimistisch in die Zukunft des Verbandes, denn „die Malteser Würzburg sind hervorragend aufgestellt“.
Auch künftig bleibt Gold den Maltesern natürlich eng verbunden. Neben seinem verstärkten Engagement im Bundespräsidium, dem er seit Juli 2024 angehört, will er sich weiterhin im Stadtverband einbringen: „Die Malteser sind seit vier Jahrzehnten ein wichtiger Teil meines Lebens. Der Dienst am Nächsten ist für mich gelebter christlicher Auftrag und ehrenamtliches Engagement ist das Herzstück unseres Verbandes.“ Daher freue er sich sehr darauf, weiterhin aktiv mitzuwirken– nun in einer neuen Rolle.
Mit Lorenz Böck übernimmt ein langjährig erfahrener Malteser die Leitung des Stadtverbandes. Er fand früh über den Schulsanitätsdienst zu den Maltesern und engagiert sich seitdem im Bevölkerungsschutz und in den Einsatzdiensten. Mit Blick auf die neue Aufgabe betonte Böck die großen Fußstapfen, in die er tritt: „Ich gehe das Amt mit viel Respekt, aber auch mit großer Freude an.“ Gemeinsam mit dem „großartigen Führungsteam“ wolle er die erfolgreiche Arbeit in Würzburg fortführen und weiterentwickeln.