25 Jahre im Malteser Rettungsdienst: Thomas Gallasch feiert Dienstjubiläum

Gruppe Rettungsdienstmitarbeiter und Malteser
Freuen sich über das Dienstjubiläum von Thomas Gallasch (Mitte): Simon Geiger, Wach-leiter, Rainer Kaufmann, Geschäftsführer, Florian Ewald, Rettungsdienstleiter, Maximilian Weber, stellv. Rettungsdienstleiter (von links)

Aschaffenburg. Seit beeindruckenden 25 Jahren steht Thomas Gallasch im Dienst der Malteser. Zu diesem besonderen Jubiläum gratulierte Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann sehr herzlich. „Mitarbeitende, die uns so lange treu bleiben, sind ein Geschenk für die Organisation. Gerade im Rettungsdienst, der unseren Kolleginnen und Kollegen körperlich und psychisch viel abverlangt, ist das alles andere als selbstverständlich“, betonte Kaufmann.

Der erfahrene Rettungssanitäter blickt auf ein bewegtes und engagiertes „Malteserleben“ zurück. Der Weg zu den Maltesern begann eher zufällig: Über eine Fortbildung zum Einsatzsanitäter, die das THW gemeinsam mit den Maltesern anbot, kam erstmals der Kontakt zustande. Am 1. Februar 2001 startete Gallasch schließlich hauptamtlich als Rettungssanitäter in Aschaffenburg.

Seine Einsätze haben ihn geprägt – im Guten wie im Schweren. Mehrere dramatische Erlebnisse bleiben ihm bis heute präsent, darunter ein Einsatz mit drei Todesopfern nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn sowie nicht erfolgreiche Reanimationen oder Suizide. „Man lernt, mit solchen Momenten umzugehen. Aber sie lassen einen nie völlig los“, sagt Gallasch. Umso dankbarer sei er, dass die Malteser heute eine starke psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte bieten: „Die Begleitung durch unser PSNV-Team ist unglaublich wertvoll und war früher so nicht selbstverständlich.“

Es gab aber auch Einsätze, die er nie vergessen wird – im besten Sinne. So etwa die Geburt eines Kindes im Rettungswagen auf dem Weg in die Klinik. „Solche Momente zeigen einem, warum man diesen Beruf macht“, erzählt er.

Viele Geschichten sammelt man über die Jahre – auch die humorvollen: In seiner Anfangszeit waren manche Einsatzfahrzeuge so schwach motorisiert, dass andere Verkehrsteilnehmer trotz Blaulicht überholten. „Vieles hat sich zum Positiven entwickelten – vor allem die Ausstattung ist deutlich besser“, so Gallasch.

Besonders schätzt er die Begegnungen mit Menschen. Auf längeren Überlandfahrten nimmt er sich gerne die Zeit, mit Patienten ins Gespräch zu kommen. Einige erinnern sich bis heute an ihn – und bedanken sich noch Jahre später. „Mir ist wichtig, dass jeder Mensch, den wir transportieren, sich gut aufgehoben fühlt. Manchmal hilft ein Gespräch mehr als jeder Verband“, sagt Gallasch.

Bereut hat er seine berufliche Entscheidung nie: „Für mich ist es bis heute ein gutes Gefühl, gemeinsam im Team Menschen helfen zu können. Genau das macht diesen Beruf aus.“

Für die Kolleginnen und Kollegen ist Thomas Gallasch längst eine verlässliche Größe. „Er ist bekannt und beliebt als zuverlässiger, kompetenter und freundlicher Kollege. Einer, auf den man sich in jeder Lage verlassen kann“, würdigte Kaufmann das langjährige Engagement des Jubilars.


Zurück zu allen Meldungen