Praxistraining

Damit jeder Handgriff sitzt

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Personen in Malteser Einsatzkleidung üben an einer Puppe Wiederbelebung
Übungsszenario hier: Strukturiertes Vorgehen bei einem Bolusgeschehen – bedeutet: teilweiser oder kompletter Verschluss der oberen Atemwege z. B. durch Fremdkörper. Foto: Catrin Brüning / Malteser

Lohne - Wenn jede Sekunde zählt, muss jeder Handgriff sitzen. Gerade bei einem Massenanfall von Verletzten kommt der Transporteinheit (ManV-T) eine zentrale und lebensrettende Rolle zu. Um für solche Ausnahmesituationen bestens gerüstet zu sein, absolvierten neun engagierte Ehrenamtliche der Malteser Lohne ein intensives Praxistraining. Unter der fachkundigen Leitung von Luis Runnebohm (Notfallsanitäter und Praxisbegleiter, Rettungswache Damme) wurden kritische Notfälle realitätsnah geprobt. Im Fokus der dynamischen Übungsszenarien standen insbesondere das strukturierte Vorgehen bei einem Bolusgeschehen – bedeutet: teilweiser oder kompletter Verschluss der oberen Atemwege z. B. durch Fremdkörper - sowie die Reanimation. Neben der reinen Praxis bot der Abend viel Raum, um Einsatztaktiken intensiv zu diskutieren und medizinische Abläufe gezielt zu optimieren - für ein Ehrenamt, das im Einsatz professionell Leben rettet.