Was machst du da?

Rumpel verwickelt sich in Seilschaften

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Klaus Schug

Wir haben gerade etwas Seilchaos, und ich muss koordinieren, damit am Ende alle Stangen an der richtigen Stelle stehen. Das Seilchaos
bleibt beim Aufbau der Jurtenburg nie ganz aus: Wir haben insgesamt vierzehn Stangen aus Fichten, die wir Anfang des Jahres selber geschlagen haben. An jeder von ihnen sind mindestens zwei Seile befestigt. Um das Ganze in einem Zug aufzustellen, brauchen wir mindestens vierzehn Leute. Das läuft dann auf mein Kommando – und so synchron wie nur irgendwie möglich, damit alle Spitzen oben nah aneinander stehen und nichts beschädigt wird. Das Ergebnis ist der Mittelteil für die Jurtenburg, in der wir während des Bundesjugendlagers abends zusammenkommen. Wir vom Jurtenteam stellen dann dort normalerweise Kerzen auf und machen ein Lagerfeuer. Dafür ist es dieses Jahr einfach zu trocken, deshalb hängen wir elektrische Kerzen auf und basteln ein Lagerfeuer aus Draht und Krepppapier. Und wir kümmern uns um den abendlichen Jurtensnack, so etwas wie ein Mitternachtssnack. Außerdem sind wir für den Aufbau des Bannermasts zuständig und für kleinere Bauten während des Bundesjugendlagers.


Rumpel (30) heißt eigentlich Simon Weidenbach, ist gelernter Tischler und arbeitet im Hauptberuf im Garten-Landschaftsbau. Seit 1999 ist er in der Malteser Jugend, seit drei Jahren leitet er das Jurtenteam.

Das diesjährige Bundesjugendlager fand unter dem Motto „Zauberakademie La Motte“ vom 1. bis 8. August in Lebach bei Trier statt. Mit dabei waren rund 530 Teilnehmende und 100 Teamerinnen und Teamer. Zum Rückblick.