Unsere Hilfsprojekte in Kenia

Wir sind bereits seit 2001 in Kenia tätig und haben vielfältige Erfahrungen in den verschiedensten Projekten in Kenia sammeln können. Besonders die Prävention und Behandlung von HIV/AIDS und Tuberkulose in den Slums von Nairobi oder bei den Massai gehört zu den Schwerpunkten unserer Arbeit.

Seit der letzten verheerenden Dürre 2011 engagieren wir uns vermehrt im Norden des Landes, der oft am schwersten von Dürren getroffen wird. Die Bevölkerung dort lebt halbnomadisch und ist stark von der Viehzucht abhängig. Die immer wiederkehrenden Dürren und die damit einhergehende Gefährdung für Tier und Mensch rauben ihnen die Lebensgrundlage. Besonders seit Anfang des Jahres 2017 hat sich die Situation durch ausbleibende Regenzeiten extrem verschlimmert, sodass im Februar aufgrund der Hungersnot der nationale Notstand ausgerufen wurde. Millionen von Menschen sind vom Hungertod bedroht. Wir helfen den Menschen vor Ort mit Wasser- und Lebensmittellieferungen, aber auch mit der Bohrung, Instandsetzung und -haltung von Brunnen und dem Aufstellen von Wassertanks. Außerdem ist die Versorgung von unterernährten Kindern mit nährstoffreicher Zusatznahrung ein Grundpfeiler unserer Arbeit.

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Aktuelles aus unseren Hilfsprojekten in Kenia

Werfen Sie einen Blick in unsere Hilfsprojekte in Kenia

Krankenschwester berät Patientin im Slum in Kenia
© Fotograf/in: Malteser International
Kinder in ihrem Dorf in Kenia
© Fotograf/in: Malteser International
Baby aus HIV-Projekt in Kenia
© Fotograf/in: Malteser International
Kind in der Wüste Kenias
© Fotograf/in: Malteser International
Massai Frau aus Kenia leidet unter der Dürre
© Fotograf/in: Malteser International

 

 

 

Eine Spende wert: Unsere Arbeit in Kenia

Spenden Sie für hilfsbedürftige Menschen in Kenia – denn Kenia zählt auch heute noch zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Einbruch des Tourismus aufgrund von Anschlägen und weiter zunehmende Dürren machen dem Land zu schaffen. Mithilfe Ihrer Spenden können wir gezielt Projekte durchführen und so vielen Menschen in Kenia helfen.

Einen großen Teil unserer Arbeit in Kenia machen medizinische Versorgung und Hilfe bei Dürreperioden aus. Aber auch Bildung und Aufklärung sind uns wichtige Themen, um langfristig eine Verbesserung auf gesundheitlicher und ökonomischer Ebene herbeizuführen.

Kampf gegen die Dürre in Kenia

In vielen Teilen Kenias müssen die Menschen während immer länger andauernder Dürreperioden überleben. Der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Situation weiter verschlechtert. Wir möchten den betroffenen Menschen helfen: Im Rahmen von Hilfsprojekten werden zum Beispiel Kampagnen und Trainings initiiert, die die Einheimischen für Themen wie den Klimawandel und Wasserverbrauch sensibilisieren.

Zusätzlich werden Regenwasser-Sammelsysteme an Schulen und für Privathaushalte sowie Latrinen und Flachbrunnen gebaut, um die Wasserversorgung langfristig zu sichern. Außerdem wird über Hygienestandards aufgeklärt, und regelmäßige Überprüfungen des Wassers auf Verunreinigungen verhindern Krankheiten.

Ziel Gesundheit: medizinische Versorgung in Kenia

Neben Schulungen zu Hygiene in mehreren Regionen Kenias sind Projekte zu Tuberkulose und HIV ein großes Thema für die Arbeit vor Ort. Tuberkulose unterliegt einer Meldepflicht, aber durch fehlende Aufklärung und Stigmatisierung werden nur wenige Fälle in Kenia tatsächlich gemeldet – bei Erwachsenen 9%, bei Kindern sogar nur 8%. Hier setzen wir an. Wir informieren die Bevölkerung über die Krankheit und bieten Patienten Gesundheits- und Ernährungsberatung. Vor allem bei Kindern soll die Tuberkulose-Belastung so langfristig verringert werden.

Bildung und Aufklärung in Kenia

Auch Bildung ist ein wichtiges Thema in Kenia. Im Norden von Kenia leben zum Beispiel viele Nomaden und Halbnomaden, die größtenteils nicht lesen und schreiben können. Aus diesem Grund befinden sie sich in einer ökonomisch schlechten Lage, um in der sich verändernden Welt zu bestehen. Wir bieten Unterstützung – unter anderem in Form von Lesetrainings, Workshops und der Installation von Satelliteninternet.

Hilfsbedürftigen in Kenia helfen: Jetzt spenden

Um unsere Arbeit in Kenia aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Freiwillige Helfer oder Sachspenden aus Deutschland nach Kenia zu bringen ist aufgrund der Transport- bzw. Reisekosten leider kaum effektiv, da wir diese von anderen Geldspenden finanzieren müssten. Für beides haben wir allerdings natürlich an anderen Orten Verwendung – Informationen hierzu erhalten Sie auf den Seiten zum ehrenamtlichen Helfen und zu Spenden.

Am besten und einfachsten ist daher die Verwaltung von Geldspenden. Im Idealfall geben Sie bei Ihrer Spende über das Spendenformular keinen speziellen Verwendungszweck an – so können wir Ihre Spende genau dort einsetzen, wo es am nötigsten ist.