E-Books und E-Book-Reader im Alter: Vorteile und Tipps

Wenn Sie gerne lesen und daheim eine beachtliche Sammlung von Büchern besitzen, könnten E-Books und E-Book-Reader für Sie eventuell eine tolle Alternative zu Ihrer bisherigen Büchersammlung sein. Warum die digitalen Bücher eine großartige Ergänzung sind, welche Reader sich für Ältere eignen und welche wissenswerten Informationen es sonst noch gibt, erfahren Sie hier.

Die Vorteile von E-Books und E-Book-Readern

Vielleicht kommt es Ihnen bekannt vor: Die Regale im Wohnzimmer sind gefüllt mit Büchern. Auf dem Lesetisch und auf dem Boden davor bilden sich erste Bücherstapel. Und dann sind da noch die Bücherkisten auf dem Dachboden und/oder im Keller. Die schiere Masse an liebgewonnenem Lesematerial kann (vor allem in kleinen Wohnungen) schnell zu einem Platzproblem führen. Aber wie sieht die Lösung aus? Sie können die Bücher natürlich spenden oder verkaufen – sofern Sie auf Ihre Sammlung verzichten möchten. Oder Sie lesen lediglich die Bücher, die Sie bereits besitzen und sehen davon ab, neue Bücher zu kaufen. Aber sind das wirklich die einzigen Alternativen?

Nein, ganz und gar nicht, denn sogenannte E-Book-Reader sind eine tolle Alternative zu herkömmlichen Büchern. Die kleinen Geräte können eine ganze Menge: Sie besitzen eine praktische und handliche Größe, können hunderte (digitale) Bücher auf einem einzigen Gerät vereinen und passen sich zudem an die Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer an – so haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, die Schrift zu vergrößern oder auch die Helligkeit anzupassen. 

Tatsächlich besitzen die Reader auch kaum nennenwerte Nachteile. Bei älteren Modellen und bei herkömmlichen Tablets und Smartphones, auf denen Sie auch E-Books lesen können, waren spiegelnde Displays noch ein Problem. Das ist bei Geräten mit sogenanntem elektronischen Papier aber nicht mehr der Fall.

E-Book-Reader für Ältere

Zu den Faktoren, die älteren Leserinnen und Lesern wichtig sein dürften, zählen zum Beispiel:

  • Eine einfache und intuitive Bedienung
  • Größe, Auflösung und Beleuchtung des Bildschirms
  • Eine ergonomische Handhabung


Die Kaufentscheidung kann aber auch noch von weiteren Aspekten beeinflusst werden – darunter beispielsweise vom Speicherplatz, der Akkulaufzeit, einer WLAN und/ oder Bluetooth-Verbindung, den Formaten der E-Books und natürlich vom Preis. 

In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass das Gerät nicht zu klein ist. Denn das praktische Handtaschenformat, das vor allem jüngere Leserinnen und Leser anzieht, ist für Seniorinnen und Senioren mit eingeschränkter beziehungsweise nachlassender Sehkraft eher suboptimal. Zudem gibt es spezielle Reader, die sich besser greifen und halten lassen. 

Hätten Sie es gewusst?

Von den bekannten Anbietern auf dem Markt gibt es übrigens eine große Auswahl an kostenlosen E-Books, die Sie auf den E-Book-Reader Ihrer Wahl einfach und unkompliziert herunterladen können. Ein Ranking der besten E-Books des jeweiligen Monats finden Sie zudem auf Webseiten wie dem Bücher-Online-Shop Thalia. Vielleicht werden Sie ja hier von Büchern inspiriert, die Ihren Geschmack treffen?  

Bei der Entscheidung für einen E-Book-Reader fällt außerdem ins Gewicht, auf welches Angebot an Büchern Sie damit zugreifen können. Das größte Angebot bietet Amazon mit über 3,7 Millionen E-Books, von denen mehr als 350.000 auf Deutsch angeboten werden. Das vermutlich beliebteste und verbreitetste Modell ist der handliche Paperwhite. Etwas besser für ältere Leserinnen und Lesern geeignet ist allerdings der wasserdichte, besser zu greifende Kindle Oasis, der allerdings auch teurer ist.

Es gibt darüber hinaus eine große Auswahl an alternativen Modellen, die einen vergleichbaren Funktionsumfang bieten – darunter zum Bespiel der Rakuten Kobo Forma oder auch der Tolino Epos 2.

Mit vielen E-Book-Readern (genau wie mit Computer oder Smartphones) können Sie auch auf das „Onleihe“-Angebot von Bibliotheken zugreifen. Damit können digitale Inhalte genau wie echte Bücher und sonstige Medien ausgeliehen werden. Das funktioniert über die Webseiten der Bibliotheken.

E-Book-Reader einrichten: Hier finden Sie Unterstützung

Sollten Sie unsicher sein, ob Sie die Bedienung des Geräts überfordern könnte, bitten Sie vorab um Hilfe. Kinder und Enkelkinder helfen sicher gerne dabei, die Verbindung zum Internet herzustellen, das Gerät Ihren Wünschen einzurichten und die ersten E-Books auf dem Reader zu installieren. Wenn Sie hingegen aus Ihrem Familien- oder Freundeskreis niemanden in Ihrer direkten Nähe haben, gibt es auch andere Anlaufstellen. So zum Beispiel die IT-Seniorentreffs der Malteser, die es inzwischen an vielen Standorten gibt. Dort helfen Ihnen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei allen Fragen rund ums Smartphone, den Computer oder eben auch Geräten wie dem E-Book-Reader gerne weiter.


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