Impfen gegen Corona

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen die Pandemie

Corona verlangt von uns ein besonderes Maß an Verantwortung für die Menschen, denen wir jeden Tag begegnen. In der Corona-Pandemie erleben wir alle, wie unmittelbar wir dazu beitragen können, Leben zu schützen und zu retten. 

Die Malteser möchten Sie daher bitten, sich in den kommenden Wochen und Monaten gegen Covid-19 impfen zu lassen, sobald Sie dazu Gelegenheit haben.

Dass sich im Hinblick auf die Impfung Fragen für jeden Einzelnen ergeben, ist selbstverständlich und sehr individuell. Umso wichtiger scheint es uns, dass sachliche Informationen und vertrauenswürdige Bewertungen allen ausführlich zur Verfügung stehen.

Wir haben durch unsere Fachleute die Informationen zur Impfung noch einmal aufbereitet und möchten Sie einladen, sich damit auseinanderzusetzen. Denn das Impfen ist einer der wirksamsten und praktikabelsten Wege, der Pandemie entgegenzuwirken.

Erfahren Sie hier mehr über die Impfzentren der Malteser.

Impfen? Ja bitte!

…weil es mein und auch dein Leben schützt.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Impfen gegen COVID-19

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Impfen gegen COVID-19

Warum sollte man sich gegen Covid-19 impfen lassen?

Warum sollte man sich gegen Covid-19 impfen lassen?

Eine Impfung gegen COVID-19 trägt sowohl zum individuellen Schutz als auch zur Eindämmung der Pandemie bei. COVID-19 ist eine Erkrankung, die durch die Infektion mit SARS-CoV-2 auftreten kann. Der Krankheitsverlauf variiert hinsichtlich Symptomatik und Schwere: Es können asymptomatische, symptomarme oder schwere Infektionen mit Pneumonie (Lungenentzündung) und weiteren Organbeteiligungen auftreten, die zum Lungen- und Multiorganversagen bis zum Tod führen können. COVID-19 ist keine reine Erkrankung der Atemwege, sondern eine Erkrankung des gesamten Körpers in unterschiedlicher Ausprägung.

Ein Teil der COVID-19-Patientinnen und Patienten hat sich auch Wochen oder Monate nach Beginn der Erkrankung noch nicht wieder erholt und leidet weiterhin unter schweren Allgemeinsymptomen. Daten aus England deuten darauf hin, dass etwa 40% der hospitalisierten Erkrankten längerfristige Unterstützung benötigen und bei etwa 10% der nicht hospitalisierten, mild Erkrankten Symptome länger als 4 Wochen andauern. Dies sind auch unsere Erfahrungen in Deutschland.

Da das Virus auch durch Menschen, die keine Krankheitssymptome zeigen, übertragen werden kann und generell sehr leicht übertragbar ist, breitet sich SARS-CoV-2 schnell aus. Allein in Deutschland gibt es aktuell folgende Zahlen: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - COVID-19: Fallzahlen in Deutschland und weltweit Durch eine Impfung kann das Infektions- und Erkrankungsrisiko sehr stark reduziert werden. Alle Impfstoffe, die bisher in der EU und somit in Deutschland zugelassen wurden, waren in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Die Studiendaten zeigten, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, bei den COVID-19-geimpften Teilnehmerinnen und Teilnehmern um 95% geringer war als bei den Placebo-geimpften Teilnehmenden. Das bedeutet, dass eine gegen COVID-19 geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Über welchen Zeitraum eine geimpfte Person vor einer COVID-19 Erkrankung geschützt ist, d.h. wie lange der Impfschutz besteht, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Zudem ist noch nicht abschließend geklärt, in welchem Maße die Transmission (Erregerübertragung) durch geimpfte Personen verringert oder verhindert wird. In jedem Fall bietet die Impfung einen sehr guten individuellen Schutz vor der Erkrankung und ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass durch jeden Geimpften das Risiko für alle Menschen sinkt.

Effektive und sichere Impfungen können einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten und werden es ermöglichen, Kontaktbeschränkungen mittelfristig zu lockern. Zunächst muss jedoch ein Großteil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben. Durch die Impfung wird eine relevante Bevölkerungsimmunität ausgebildet und das Risiko schwerer COVID-19 Erkrankungen sehr stark reduziert.

Warum war die Ständige Impfkommission (STIKO) so schnell in der Lage, eine Impfempfehlung auszusprechen?

Warum war die Ständige Impfkommission (STIKO) so schnell in der Lage, eine Impfempfehlung auszusprechen?

Häufig liegen zwischen Zulassung des Impfstoffs und der STIKO-Empfehlung mehrere Monate. Für COVID-19 ergibt sich eine besondere Situation: Die Zulassungsbehörden haben bereits in der Entwicklungsphase der neuen Impfstoffe nach und nach Daten vom Impfstoffhersteller übermittelt bekommen (Rolling Review), laufend geprüft und so über eine Zulassung entschieden. Die STIKO hat zeitgleich und ebenfalls nach und nach die Daten der Impfstoffhersteller bewertet. Ziel dieser Arbeitsweise der unabhängigen Institutionen war es, zeitnah zur Zulassung des Impfstoffs eine wissenschaftliche Impfempfehlung der STIKO zu veröffentlichen. Die STIKO passt sich an besondere Situationen wie die der Corona-Pandemie an und konnte schnellere Empfehlungen abgeben, weil sie Vorüberlegungen für verschiedene Szenarien angestellt hat.
Es ist davon auszugehen, dass die Empfehlung im Laufe des Jahres immer wieder überprüft und ggf. angepasst werden muss. Dies wird notwendig, wenn neue Erkenntnisse zu Erregereigenschaften von SARS-CoV-2 vorliegen, weitere COVID-19-Impfstoffe zugelassen werden, weitere Daten zur Impfstoffwirksamkeit und -sicherheit nach der Zulassung und Markteinführung verfügbar werden und sich der Gesamtzustand bzw. die epidemiologische Situation verändert.

Wie sicher sind die Impfstoffe?

Wie sicher sind die Impfstoffe?

Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der verschiedenen Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU.

Auch nach Verfügbarkeit eines zugelassenen Impfstoffs finden Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (z.B. Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Wie sollte geimpft werden?

Wie sollte geimpft werden?

Für eine vollständige Immunisierung sind mit dem mRNA-Impfstoff von z.B. BioNTech und Moderna zwei Impfstoffdosen notwendig. Eine zweite Impfstoffdosis muss zur Vervollständigung der Impfserie verabreicht werden, spätestens 42 Tage nach der ersten Dosis. Eine Impfserie muss nicht neu begonnen werden, wenn zwischen der ersten und der zweiten Impfstoffdosis mehr als 21 Tage liegen sollten. Wird nach der 1. Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion labordiagnostisch nachgewiesen (positive PCR), soll die 2. Impfung zunächst nicht gegeben werden.

Die Vervollständigung der Impfserie bei Personen, die bereits die erste der beiden Impfstoffdosen erhalten haben, hat in der Phase limitierter Impfstoffkapazität Priorität gegenüber dem Beginn der Impfung weiterer Personen.

Die Impfstoffe werden ausschließlich intramuskulär (i. m.) verabreicht. Dies gilt auch für Patientinnen und Patienten, die Antikoagulanzien (Blutgerinnungshemmer) einnehmen. Für diese sollen jedoch sehr feine Injektionskanülen verwendet und die Einstichstelle nach der Impfung mindestens 2 Minuten lang komprimiert werden.
Zu anderen Impfungen sollte - nach Möglichkeit - ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden. Notfallimpfungen sind hiervon ausgenommen.

Die STIKO wird die Evidenz (Wirksamkeit) zu den bereits zur Anwendung kommenden sowie weiteren, kurz vor der Zulassung stehenden Impfstoffen fortlaufend prüfen. Die Impfempfehlung wird fortlaufend evaluiert und gegebenenfalls angepasst.

Hat die Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen einen Einfluss auf das Ergebnis von Antigentestungen?

Hat die Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen einen Einfluss auf das Ergebnis von Antigentestungen?

Hat die Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen einen Einfluss auf das Ergebnis von Antigentestungen?
Es ist nicht davon auszugehen, dass die COVID-19-Impfung positive Antigentests (Schnelltests) hervorruft. Treten nach einer Impfung positive Antigentests auf, könnten folgende Ursachen zu Grunde liegen:

  • Die Person, die geimpft wurde, könnte bereits vor der Impfung infiziert gewesen sein. Die mittlere Inkubationszeit bei COVID-19 beträgt 5-6 Tage.
  • Die Person, die geimpft wurde, könnte sich kurz nach Impfung angesteckt haben. Eine Wirkung der Impfung tritt in der Regel 10-14 Tage nach Applikation der 1. Impfstoffdosis ein.
  • Da die mRNA-Impfung keinen 100 %igen Schutz garantieren kann, ist es auch möglich, dass sich eine Person trotz Impfung infiziert; in der Regel verläuft die Erkrankung dann mit milderen Symptomen oder sogar asymptomatisch.
  • Der Antigentest kann falsch positiv sein.

Die COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoffen wird wie andere intramuskulär zu verabreichende Impfstoffe bei Erwachsenen in den Oberarmmuskel injiziert. Nach der mRNA-Impfung wird in Immunzellen und anderen Körperzellen ein Eiweiß produziert, das auch auf der Oberfläche des SARS-CoV-2-Virus zu finden ist (das virale Spike-Protein oder auch S-Protein). Dieses Eiweiß wird vom Körper als fremd erkannt und das Immunsystem beginnt, Antikörper zu produzieren. Weiterhin entsteht in bestimmten weißen Blutkörperchen (T-Zellen) ebenfalls eine Immunantwort. Das S-Protein wurde für die Impfstoffentwicklung ausgewählt, da es stark immunogen ist, also eine (gewünschte) Antwort des Immunsystems hervorruft.

Fast alle in Deutschland eingesetzten Antigentests basieren auf dem Nachweis eines anderen Eiweißes, dem sogenannten Nucleocapsid-Protein (N-Protein). Da Antigentests also ein anderes Virusprotein nachweisen als das nach der mRNA-Impfung im Körper gebildete, ist ein Einfluss einer Impfung auf das Antigentestergebnis nicht gegeben. Die Angabe, ob es sich um einen S-Protein- oder N-Proteinbasierten Test handelt, findet sich in der Regel in der beigelegten Produktinformation.

Der Antigentest wird als Nasopharyngeal- bzw. Rachenabstrich durchgeführt. Selbst wenn es sich um einen S-Protein-basierten Test handelt, erscheint es sehr unwahrscheinlich, dass vor der Antikörperbildung eine ausreichende Menge an Protein in der Schleimhaut des Nasen-Rachenraums durch den Antigentest erfasst werden kann, zumal die Erkennungsfähigkeit der Krankheit durch die Antigentests begrenzt ist.
Ein positiver Antigentest bedarf einer Kontrolle mittels einer PCR-Testung, um eine Infektion zu bestätigen oder auszuschließen. Die quantitativen RT-PCR-Verfahren zum Nachweis von SARS-CoV-2 mRNA beruhen üblicherweise auf der Detektion von zwei verschiedenen Virusgenen (Dual Target Prinzip; z.B. Envelope [E] plus N2; N1 plus N2; orf1a/b plus E). Eine Interferenz mit einer durchgeführten COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoffen ist bei Verwendung dieser PCR-Tests ausgeschlossen.
 

Wie viel Prozent der Bevölkerung in Deutschland sollte sich impfen lassen?

Wie viel Prozent der Bevölkerung in Deutschland sollte sich impfen lassen?

Bei der Beantwortung dieser Frage müssen zwei Aspekte bedacht werden: der Individualschutz und der Gemeinschaftsschutz. Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen. Zudem fehlen noch detaillierte Daten dazu, wie wirksam die einzelnen COVID-19-Impfstoffe sind und wie lange der Impfschutz anhält – auch dies beeinflusst, wie viel Prozent der Bevölkerung sich impfen lassen müssten, um bei 70% der Bevölkerung eine Immunität entstehen zu lassen und damit die Pandemie einzudämmen.

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Aktuelle Zahlen zu durchgeführten Impfungen veröffentlicht das RKI jeden Tag.
Link zu den Impfquoten 
 

Wer zahlt die Impfungen?

Wer zahlt die Impfungen?

Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Auf Grundlage des 3. Bevölkerungsschutzgesetzes hat das Bundesgesundheitsministerium eine entsprechende Rechtsverordnung erarbeitet. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherung die ärztliche Leistung.

Sind die neuen mRNA-Impfstoffe ausgereift?

Sind die neuen mRNA-Impfstoffe ausgereift?

Zu mRNA-Impfstoffen liegen bereits gute wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Bei umfangreichen Tierversuchen mit mRNA-Impfstoffen gab es bislang keine Hinweise auf schwere Nebenwirkungen oder Schäden. Die klinischen Studien als Zulassungsgrundlage mit den Covid-19-mRNA-Impfstoffen waren sehr umfangreich und haben mehrere zehntausend Probanden eingeschlossen. Die Probanden werden dabei intensiv medizinisch beobachtet.

Welche Nebenwirkungen der Impfstoffe sind bislang bekannt?

Welche Nebenwirkungen der Impfstoffe sind bislang bekannt?

Die meisten bekannten Nebenwirkungen treten nur kurzfristig in den ersten ein bis drei Tagen auf. Leichte bis moderate Schmerzen an der Einstichstelle, eventuelle Müdigkeit, manchmal leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen. Auch eine Schwellung der Einstichstelle kann vorkommen. Aber grundsätzlich sind dies bekannte Nebenwirkungen einer Impfung. Sie dauern nie lange an und sie führen nicht zu wirklichen Schäden. Im Angesicht einer lebensgefährlichen Krankheit wie COVID-19 kann man diese leichten Nebenwirkungen akzeptieren. Schwere Nebenwirkungen sind – wie bei anderen Impfungen auch – bei bisher weltweit Millionen Geimpfter nur extrem selten aufgetreten. Die bisher verfügbaren mRNA-Impfstoffe sind nach heutigem Stand die sichersten und wirksamsten Impfstoffe, die wir bisher haben.

Kann ich noch schwanger werden, nachdem ich geimpft worden bin?

Kann ich noch schwanger werden, nachdem ich geimpft worden bin?

Ja! Es gibt keinerlei Hinweise oder auch nur theoretische Überlegungen, die einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit denkbar machen. 

Kann die Impfung mein Erbgut verändern?

Kann die Impfung mein Erbgut verändern?

Nein! Die geimpfte mRNA ist ein Bauplan für ein einziges Eiweiß, der im Körper ausgelesen wird und zur Produktion dieses speziellen Eiweißes führt. An jedem Tag finden solche Vorgänge tausendfach in unserem Körper statt. Eine Veränderung des Erbgutes ist nicht möglich, da eine mRNA eine andere Struktur als unsere genetische Information, die DNA, besitzt und zu keinem Einbau, Umbau oder einer Beschädigung führen kann.

Bearbeitung: Malteser Bundesarzt Dr. Rainer Löb und Dr. Horst Huber, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am Malteser Krankenhaus in Erlangen auf der Grundlage der Quellen RKI, Paul-Ehrlich-Institut und Bundesministerium für Gesundheit

Was sind Corona-Impfzentren?

Um in kürzester Zeit möglichst viele Menschen bei größtmöglicher Sicherheit gegen das Corona-Virus zu impfen, sind in ganz Deutschland Impf-Zentren aufgebaut worden. Auch die Malteser betreiben Corona-Impfzentren im Auftrag der Städte und Gemeinden. 

Wo werden Impfzentren errichtet?

Wegen der großen Fallzahlen konnten die Impfung zunächst nicht in der Arztpraxis erfolgen, sondern nur in speziellen Corona-Impfzentren. Das ändert sich ab Mitte April. Dann soll vermehrt auch in den Arztpraxen geimpft werden, weil dann ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht.

Die Impfzentren sind an ca. 400 Standorten in Deutschland errichtet. Aktuell ist es noch nicht möglich, einfach vorbeizufahren und sich impfen zu lassen. Geimpft wird nur, wer vorher einen Termin ausgemacht hat.

Momentan werden immer mehr Menschen geimpft. Allerdings stellt die Anfahrt zum nächstgelegen Impfzentrum insbesondere ältere, hochaltrige und Menschen, die nicht mobil sind und in ländlichen Regionen wohnen, vor große Herausforderungen; der Weg zum Impfzentrum kann weit sein und die gesundheitliche Verfassung kritisch. Die Lösung hierfür ist ein Impfbus, der aktuell von den Maltesern in Niederaichbach aus dem niederbayrischen Landkreis Landshut betrieben wird. Mit dem rollenden Impfzentrum wird sichergestellt, dass auch Menschen, die nicht mobil sind, geimpft werden. Maximal 300 Personen können pro Tage geimpft werden und bis zu sieben Mitarbeitende sowie ein Arzt finden im Innern des Busses Platz. Neben der Aufgabe als Impfzentrum fungiert der umgebaute Stadtbus auch als Transportfahrzeug für Geräte und Personal. Außerdem kann der Bus als ergänzende Maßnahme zu den herkömmlichen Impfzentren oder auch als eigenständiges (mobiles) Impfzentrum genutzt werden.

Wer wird wann und wie geimpft?

Eine Prioritätenliste der Ständigen Impfkommission (STIKO) entscheidet, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden sollen. Dazu werden nach heutigem Stand zunächst Menschen mit Vorerkrankungen, ältere Menschen und Beschäftigte in systemrelevanten Berufen wie Ärzte, Pflegekräfte, Polizisten, Feuerwehrleute oder Lehrer gehören.

Die Impfstoffe erfordern in der Regel zwei Teilimpfungen pro Person. Stehen also 1000 Dosen zur Verfügung, können damit 500 Personen geimpft werden. 

Von wem wird man geimpft?

In Deutschland darf nicht nur der Arzt, sondern auch dafür ausgebildetes medizinisches Fachpersonal impfen. Die Impfung kann also auch von Pflegekräften, Notfallsanitätern oder Arzthelfern durchgeführt werden. Ein Arzt sollte aber immer vor Ort sein, um bei selten vorkommenden Nebenwirkungen reagieren zu können. Und: die Verordnung von Medikamenten, zu denen auch Impfstoffe gehören, ist allein Sache des Arztes. 

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