Impfen gegen Corona

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Corona verlangt von uns noch immer ein besonderes Maß an Verantwortung für die Menschen, denen wir jeden Tag begegnen. In der Corona-Pandemie erleben wir alle, wie unmittelbar wir dazu beitragen können, Leben zu schützen und zu retten.

Die Malteser möchten Sie daher bitten, dass auch Sie (für den Fall, dass Sie es noch nicht gemacht haben) sich gegen COVID-19 impfen lassen. Dass sich im Hinblick auf die Impfung Fragen für jeden Einzelnen ergeben, ist selbstverständlich und sehr individuell. Umso wichtiger scheint es uns, dass sachliche Informationen und vertrauenswürdige Bewertungen allen ausführlich zur Verfügung stehen. Wir haben durch unsere Expertinnen und Experten Informationen zur Impfung deshalb noch einmal aufbereitet und möchten Sie einladen, sich damit auseinanderzusetzen. Denn das Impfen ist der wirksamste und praktikabelste Weg, der Pandemie entgegenzuwirken.

Mythen zur Corona-Schutzimpfung im Video

Häufig gestellte Fragen und Antworten zum Impfen gegen COVID-19

Warum ist es weiterhin wichtig, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen?

Warum ist es weiterhin wichtig, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen?

Die COVID-19-Impfung schützt vor einer Corona-Infektion: Alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe haben eine gute Wirksamkeit gegen COVID-19. Weitere Impfstoffe gegen COVID-19 werden derzeit entwickelt. Impfstoffe werden nur zugelassen, wenn sie einen substanziellen Schutz vor COVID-19 bieten. Die Daten aus den Zulassungsstudien und Beobachtungsstudien, insbesondere aus Großbritannien und Israel, zeigen, dass alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe hochwirksam gegen schwere Verläufe von COVID-19 sind. Das bedeutet, selbst wenn man erkranken würde, wäre das Risiko schwer zu erkranken sehr gering. Die COVID-19-Impfung schützt nicht nur die geimpfte Person, sondern verhindert möglicherweise auch, dass die geimpfte Person andere Personen ansteckt.

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Wie viele Menschen wurden bereits geimpft?

Einen Überblick des Fortschritts der COVID-19-Impfung in Deutschland stellt das Bundesgesundheitsministerium hier bereit.

Was kann Menschen ohne Impfung passieren?

Was kann Menschen ohne Impfung passieren?

Menschen ohne Impfung gegen COVID-19 haben ein deutlich höheres Risiko, bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 schwer zu erkranken. Wie bei allen Impfungen kann die Impfung nicht in jedem Fall eine Erkrankung verhindern, aber in den allermeisten Fällen einen schweren Verlauf, der auch zu einer Behandlung auf der Intensivstation oder zum Tod führen kann.

Was ist von weiteren Mutationen des COVID-19-Virus zu erwarten?

Was ist von weiteren Mutationen des COVID-19-Virus zu erwarten?

Zunächst einmal ist zu erwarten, dass weitere Mutationen des Virus entstehen. Jede Variante hat etwas andere Eigenschaften, aber einige können, wie die Alpha- und die Delta-Variante, wesentlich schneller mehr Menschen infizieren als der "Urtyp" des SARS-CoV-2-Virus. Auch eine schwächere Antwort des Immunsystems auf einzelne Varianten ist möglich, sodass ein schwerer Verlauf schneller, häufiger oder auch vermehrt bei jüngeren Menschen möglich ist. Die gute Nachricht ist, dass nach vollständiger Impfung mit den bei uns verfügbaren Impfstoffen auch ein recht guter Schutz gegen die bisher bekannten Varianten vor einer schweren Erkrankung besteht. Bei einzelnen Varianten kann es erforderlich sein, dass die Impfstoffe angepasst werden müssen.

Werden Auffrischungsimpfungen notwendig sein?

Werden Auffrischungsimpfungen notwendig sein?

Nach aktuellem Kenntnisstand, ja. Wann diese nach der ersten (und zweiten) Impfung erforderlich wird, ist bisher jedoch nicht sicher zu sagen. Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass spätestens im nächsten Jahr eine Auffrischung notwendig ist. Aller Voraussicht nach ist es neben der noch festzulegenden Zeitspanne für die Auffrischung wichtig, ältere Menschen und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zuerst erneut zu impfen, damit der Impfschutz bei möglichst vielen Menschen noch ausreichend anhält. Die Auffrischung kann auch - wie bei Influenza ("Grippe") - an die dann vorherrschenden Varianten angepasst werden.

Was leisten die verschiedenen Corona-Apps?

Was leisten die verschiedenen Corona-Apps?

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung ist als digitale Unterstützung zur Unterbrechung von Infektionsketten durch Nachverfolgung von Kontakten geschaffen worden. In der aktuellen Version (2.3) kann mit ihr auch der vollständige Impfschutz digital nachgewiesen werden. Die App besitzt auch eine Funktion zur Event-Registrierung, deren Daten allerdings nur den Nutzerinnen und Nutzern der App und nur bei freiwilliger Meldung einer Infektion zur Verfügung stehen. Verfügbar ist die App für iOS und Android.

Die CovPass-App des Robert-Koch-Instituts dient EU-weit zur Dokumentation und zum Nachweis von Corona-Schutzimpfungen auf digitaler Basis. Sie ist für iOS und Android verfügbar.

Grundfunktion der Luca-App ist das einfache digitale Einchecken in Restaurants, Geschäften und bei Events. Derzeit sind mehr als 300 der rund 375 deutschen Gesundheitsämter an das Luca-System angebunden. Die App ermöglicht auch einen digitalen, derzeit aber nur unter Android nutzbaren, Impfnachweis und ist für iOS und Android verfügbar.

Genesen und einmal geimpft: Wie ist der vollständige Impfschutz nachzuweisen?

Genesen und einmal geimpft: Wie ist der vollständige Impfschutz nachzuweisen?

Genesene brauchen nur eine Impfung, um als vollständig geimpft zu gelten. Das können sie mit einem positiven PCR-Test nachweisen, der mindestens 28 Tage alt sein muss, aber auch älter als sechs Monate sein darf. Zudem brauchen sie den Nachweis, dass sie vor mehr als zwei Wochen einmal geimpft worden sind. Daher sollte man, soweit (noch) möglich, nicht nur seine Impfung, sondern auch seinen positiven PCR-Test in den gelben Impfpass eintragen lassen. Das erledigen Ärztinnen und Ärzte bei entsprechendem Nachweis auch noch nachträglich. Ansonsten sollte zum Impfpass am besten auch immer die Bestätigung des positiven PCR-Tests mitgeführt werden.
 
In der Corona-Warn-App und in der Cov-Pass-App können laut Bundesgesundheitsministerium von COVID-19-Genesene ihren Status ab Ende Juni hinterlegen. Damit sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können.

Bearbeitung: Malteser Bundesarzt Dr. Rainer Löb auf der Grundlage der Quellen RKI, Paul-Ehrlich-Institut und Bundesministerium für Gesundheit.

Wo wird gegen Corona geimpft?

Impfungen gegen COVID-19 gibt es zum einen in den Impfzentren der Bundesländer (Hier geht es zur Terminvereinbarung) sowie durch mobile Impfteams, beispielsweise in Pflegeheimen. Zudem können auch die niedergelassenen Vertrags- und Privatärzte sowie Betriebsärzte gegen COVID-19 impfen. Die Vergabe von Einzelterminen oder Impfaktionen organisieren diese selbst. Wie lange die Bundesländer noch welche Impfzentren betreiben, lässt sich aktuell nicht sagen und hängt vom regionalen Impffortschritt ab. An der Zusage der Bundesregierung, sich bis mindestens 30. September an der Finanzierung der Impfzentren zu beteiligen, hat sich bisher nichts geändert.

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Die Aufbereitung der häufig gestellten Fragen und Antworten zum Impfen gegen COVID-19 wurde durch den Malteser Bundesarzt Dr. Rainer Löb unterstützt und basiert auf der Grundlage der Quellen Robert Koch-Institut (RKI), Paul-Ehrlich-Institut und Bundesministerium für Gesundheit. Weitere Informationen, Fragen und Antworten rund um die Corona- und/ oder Impf-Thematik, lassen sich dort im Detail nachlesen.

Die Malteser sind ein Auxiliar der Bundesregierung im humanitären Bereich. So wie andere große Hilfsorganisationen in Deutschland.

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