COVID-19: Wer gehört zur Risikogruppe?

Ein Großteil der Maßnahmen zur Eindämmung der durch das Corona-Virus verbreiteten Atemwegserkrankung COVID-19 dienen dazu, besonders gefährdete Risikogruppen zu schützen. Wer aber trägt ein besonderes Risiko, dass COVID-19 schwer oder sogar tödlich verläuft?

Im Prinzip alle Menschen – ungeachtet ihres Alters! Denn: alle Menschen können sich anstecken. Wie groß das individuelle Risiko eines schweren Verlaufs ist, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen davon, ob die Person an einer Erkrankung leidet, die die körperliche Abwehr gegen Erreger schwächt. Dazu gehören etwa die Zuckerkrankheit, Herz-Kreislauferkrankungen, aber auch eine eingeschränkte Lungenfunktion wie das z.B. bei COPD oder beim Asthma der Fall ist.
 
Weil sich solche Erkrankungen typischerweise gehäuft bei alten und sehr alten Menschen finden, sind sie besonders gefährdet. Das gilt aber auch für jüngere Personen, die zum Beispiel wegen einer Krebserkrankung oder nach Organtransplantationen unter Immuntherapie stehen. Zudem gibt es Krankheitsbilder wie die Mucoviscidose, die schon im frühkindlichen Alter auftreten und massiv das Atmungssystem betreffen.
 
Wie schwer jemand erkranken wird, kann allerdings niemand vorhersagen. Deswegen ist es wichtig, dass Risiko einer Ansteckung grundsätzlich so gering wie möglich zu halten – und gerade die Risikogruppen schützen und unterstützen.

Tipps und Informationen für COVID-19-Risikogruppen

COVID-19: Tipps für ältere Menschen und Risikogruppen

Dr. Ursula Sottong, Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin bei den Maltesern, erklärt die Folgen des Coronavirus für Risikogruppen und beantwortet Fragen.

COVID-19: Infos und Tipps vom Lungenfacharzt

Der Pneumologe Dr. Alexander Prickartz vom Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln beantwortet Fragen zum Coronavirus und der dadurch ausgelösten Atemwegserkrankung COVID19.

Tipps für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz

Corona ist der Super-Gau für Menschen mit Demenz. Angehörige sind dadurch noch stärker als bisher belastet. Hier gibt es Tipps: Was können pflegende Angehörige jetzt für die Patienten tun und was für sich selber?

Ich bin Risikopatient: Soll ich jetzt ins Krankenhaus?

Ist es in Krankenhäusern wegen COVID-19 momentan gefährlich? Sollten Patienten mit Vorerkrankungen ins Krankenhaus/in die Notaufnahme gehen? Dr. Jens Müllen, Leiter der Notaufnahme des Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln, beantwortet Patientenfragen.

Corona-Risikogruppe: Menschen mit Behinderungen

Lisa Glashauser von den Maltesern erklärt, warum die Corona-Pandemie für Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen eine besondere Herausforderung ist und was ihnen hilft.

Tipps für pflegende Angehörige

Für pflegende Angehörige ist es nicht möglich, den Kontakt zu den älteren und kranken Menschen, um die sie sich kümmern, zu reduzieren. Dennoch müssen einige Dinge beachtet werden.

COVID-19: Patientenverfügung erweitert

Angesichts des möglichen schweren Verlaufs einer COVID-19-Erkrankung haben die Malteser das Musterformular ihrer Patientenverfügung erweitert. Das zusätzliche Dokument zum Download.

Sie suchen Hilfe – für sich selbst oder für Angehörige?

Derzeit kümmern sich schon mehr als 3.000 ehrenamtliche Malteser in fast 200 Städten und Gemeinden um die sozialen Belange und die Versorgung vor allem der Älteren und Kranken.

Mit telefonischen Besuchen und Online-Chats bleiben die Malteser auch in Zeiten des körperlichen Mindestabstands nahe bei den Menschen, um die Einsamkeit zu lindern und Sorgen und Ängste aufzufangen.

Mit Einkaufshilfen, die Lebensmittel oder Medikamente bis an die Haustür liefern, schließen ehrenamtliche Malteser außerdem an vielen Orten eine wichtige Lücke in der Versorgung dieser Menschen – und helfen ihnen so, eine Ansteckung zu vermeiden.

Und die bekannten Unterstützungsangebote wie Hausnotruf, Menüservice (Essen auf Rädern) und ambulante Pflege laufen gewohnt zuverlässig weiter.

Unter der Telefonnummer 0221 9822-9506 sind wir für Sie da.