Unsere Hilfsprojekte in Afrika

Obwohl Afrika über viele natürliche Rohstoffe verfügt, ist der zweitgrößte und zweitbevölkerungsreichte Kontinent in vielen Teilen von Armut und Krankheit geprägt. Jahrelange nationale und grenzüberschreitende Konflikte, Investitionsstau in fast allen infrastrukturellen Bereichen und nicht zuletzt die Spätfolgen der jahrzehntelangen Ausbeutung durch die Kolonialmächte, haben dazu geführt, dass die Menschen vielerorts nicht einmal über grundlegenden Standards hinsichtlich Hygiene, sanitären Einrichtungen, Wasserversorgung und Lebensmittelsicherheit verfügen.

Wir engagieren uns seit Jahren in den afrikanischen Ländern, in denen die Not am Größten ist, nämlich im Kongo, Südsudan, Kenia, Tansania, Uganda und bei humanitären Krisen, wie zuletzt während der großen Dürre und der daraus resultierenden Hungersnot in Nordkenia. Des Weiteren konzentriert sich unsere Arbeit auf den Aufbau einer belastbaren Gesundheitsstruktur, Krisenprävention, Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Lebensmitteln, Errichtung von Systemen zur Trinkwassergewinnung und der Bekämpfung von Tuberkulose sowie HIV/AIDS. 

Bisherige Projekte in Afrika

Mit unseren Hilfsprojekten in Afrika setzen wir genau dort an, wo Hilfe ganz besonders wichtig ist. Wir sind in verschiedenen Ländern Afrikas vertreten - dazu gehören Kenia, Tansania, Uganda, der Südsudan und die Demokratische Republik Kongo. In jedem dieser Länder leben Menschen unter teilweise unmenschlichen Umständen und sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Unsere Hilfsprojekte sind darauf ausgerichtet, diese Umstände in den Bereichen Bildung, Ernährung und Wasserversorgung zu verbessern. Außerdem leisten wir an vielen Orten medizinische Hilfe und Katastrophenhilfe.

Gesundheitsstation für Flüchtlinge in der Demokratischen Republik Kongo

Wir konnten in der Vergangenheit schon viele Projekte in Afrika realisieren, die genau den Menschen helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind. In Azu beispielsweise, einem Dorf im Osten der Demokratischen Republik Kongo, leiden die Menschen nicht nur unter unregelmäßigen Regenzeiten, sondern auch unter dem Mangel an medizinischer Versorgung. Trotzdem werden Flüchtlinge aus dem Südsudan herzlich aufgenommen. Wir haben daher in Azu eine Gesundheitsstation für Flüchtlinge eingerichtet, um die täglich – teilweise schwer verwundet – über die Grenze kommenden Hilfsbedürftigen zu versorgen.

Spezialnahrung für hungernde Kinder in Kenia

Ein weiteres Projekt betreuen wir in Illeret im Norden von Kenia. Hier hat die Dürre besonders verheerende Folgen: Viele Menschen sind unterernährt und dadurch krank und vom Tod bedroht. Kinder können durch Unterernährung nicht nur ernsthafte gesundheitliche Schäden davontragen, sondern auch in ihrer Entwicklung zurückbleiben. Wir unterstützen die Familien mit Spezialnahrung, die besonders kalorien-, vitamin- und mineralstoffreich ist. So tragen wir einen Teil dazu bei, die Hungersnot im Norden Kenias zu bekämpfen. Mehr Infos zum Projekt finden Sie im entsprechenden Artikel.

Wie Sie helfen können

Mit Ihrer Unterstützung können wir unsere Hilfsprojekte in Afrika fortführen und weiter ausbauen. Die effektivste Art, die Arbeit des Malteser Hilfsdienstes e.V. zu unterstützen, sind Spenden in Form von Geld. Diese Spenden können wir am besten verwalten und je nach Bedarf genau dort einsetzen, wo sie benötigt werden.

In den meisten Fällen benötigen wir für unsere Arbeit in Afrika keine Freiwilligen aus Deutschland. Vor Ort benötigen wir, insbesondere in Krisengebieten, in der Regel geschulte Experten mit jahrelanger Erfahrung. Zusätzlich beschäftigen wir – wenn möglich – auch Ortsansässige, um ihnen eine vergütete Beschäftigung anzubieten und auch auf diese Weise vor Ort unterstützen zu können.

Wenn Sie unsere Hilfsprojekte in Afrika mit Ihrer Spende unterstützen möchten, geht das schnell und einfach über das Spendenformular!