Leben Sie Ihre Berufung als Arzt bei den Maltesern

Fürsorge und Wirtschaftlichkeit bilden bei uns keinen Widerspruch: Gemeinnützigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen, lässt sich nur mit kompetenten, engagierten und zufriedenen Mitarbeitern umsetzen. Wir stehen im Dienste der kranken und alten Menschen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müssen Mitarbeiter fachlich und persönlich ständig weiter qualifiziert werden.
 
Unsere Häuser mittlerer Größe bieten jungen Ärztinnen und Ärzten ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und eröffnen die Chance, bei entsprechender Qualifikation mit umfassender Verantwortung ausgestattet zu werden.
        
Innerhalb unseres Verbundsystems haben junge Mediziner die Möglichkeit, eine breit gefächerte Weiterbildung aus einer Hand zu erhalten. Bei Eignung und Flexibilität können Assistenzärzte ihre volle Facharztausbildung innerhalb der gesetzlich definierten Zeit absolvieren. Wir unterstützen Sie bei diesem Prozess und begleiten Sie beratend bis zur Facharztprüfung und gerne auch darüber hinaus.

Kontakt:

Cathrin Birnstengel
Strategische Personal- und Organisationsentwicklung
(0221) 9822-3417
Ihre Nachricht an Cathrin Birnstengel

Unsere Kompetenzen

Die Malteser wenden sich in ihren Einrichtungen neben ihrem Akut- und Regelversorgungsauftrag bewusst strategischen Schwerpunkten zu, wie der Altersmedizin und der Schmerztherapie.

Mit Blick auf die künftige Entwicklung rücken die Malteser auch die Gesundheitsförderung und Prävention ins Zentrum ihrer Maßnahmen: Mit der Integration einer Fachklinik für Naturheilverfahrenhttp://www.weckbecker.com haben die Malteser ihre Wege in der Patientenversorgung in Richtung einer integrativen Medizin erweitert, die Schulmedizin und Naturheilverfahren verbindet.

Die verschiedenen Einrichtungen bilden regionale Verbundsysteme, die das komplette Leistungsspektrum innerhalb einer Region abdecken. Unser Ansatz der integrierten Versorgung ist nicht nur wirtschaftlich Erfolg versprechend, sondern auch inhaltlich und therapeutisch sinnvoll. Das Know-how der unterschiedlichen Sparten wird nutzbringend miteinander verbunden. Dabei setzen wir auf Qualität als entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Mit Ethikkomitees, ethischen Fallbesprechungen und Patientenverfügung haben wir das Thema Ethik fest in den Klinikalltag integriert.

Anforderungen an junge Assistenzärztinnen und -ärzte

Professor Dr. Michael N. Göke

Professor Dr. Michael N. Göke

Chefarzt Innere Medizin
Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin,
Hypertensiologie


Sie wollen nach einer mehrjährigen Pause wieder in den Arztberuf einsteigen?
Professor Dr. Göke bietet ein Konzept für den Wiedereinstieg ins Berufsleben als Ärztin/Arzt der Inneren Medizin. Schreiben Sie ihm: michael.goeke@malteser.org

Informationen zur Abteilung von Professor Dr. Michael Göke finden Sie auf der Website des Malteser Krankenhauses Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg

Was ich erwarte:

Da die Assistenzärztin/der Assistenzarzt die wichtigste primäre ärztliche Ansprechperson unserer Patientinnen und Patienten ist, wünsche ich mir Assistenzärzte/innen, die auch ich mir, sollte ich Patient werden, als behandelnde Ärztinnen/Ärzte vorstellen kann.

Voraussetzung ist eine gute medizinische Ausbildung und der Wunsch, im gewählten Fachgebiet Experte zu werden und das zu bleiben. Die Basis bilden – wie für alle Mitglieder der Klinik – eine anhaltende Lernfähigkeit und Lernbereitschaft.

Zur Bewältigung der Kür bedarf es zusätzlicher „Sekundärtugenden“. Dazu gehört ein hohes Maß an physischer und vor allem psychischer Belastbarkeit. Die hohe berufliche Belastung vieler im Krankenhaus tätiger Personengruppen führt immer wieder zu potenziellen Konfliktsituationen, zu deren Vermeidung oder Bewältigung ein gutes Einfühlungsvermögen und kommunikative Fähigkeiten notwendig sind. Ohne Reflexion des eigenen Verhaltens und Fähigkeit zur Selbstkritik sind konstruktive Kommunikationsstrukturen nicht denkbar.

Die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen, die im Alltag stets um das Wohlergehen der Patienten bemüht sind, stellt einen wachsenden Anspruch an die Teamfähigkeit dar. Eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und Ärzten sowie weiteren Berufsgruppen (Diabetesberater/innen, Atmungs- und Physiotherapeuten, psychoonkologisches Team) im Miteinander der verschiedenen Kliniken erzeugt beim Patienten einen gelungenen Gesamteindruck und das Empfinden, dass man sich gemeinsam um das Wohlergehen kümmert.

Als i-Tüpfelchen springt bei meinem „Wunsch-Assistenten“ ein Funke über. Dieser ist letztendlich Ausdruck des Interesses am Gegenüber – der Patient wird der Assistenzärztin/dem Assistenzarzt zum Nächsten, dem seine Aufmerksamkeit, seine Zuwendung und seine ganze Kraft im Moment der ärztlichen Behandlung gilt. So freue ich mich über Mitarbeiter/innen mit positiver Ausstrahlung und spürbarer Freude am ärztlichen Beruf.

Was ich biete:

Die Schwerpunkte der Klinik für Innere Medizin im Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg sind die Allgemeine Innere Medizin, die Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Endokrinologie. Gemeinsam mit dem Chefarzt der Abteilung Pneumologie/Kardiologie/ Schlaf- und Beatmungsmedizin (Herr Dr. A. H. Bayarassou) und Herrn Dr. B. Wöstmann, ltd. OA der Klinik für Innere Medizin und Personaloberarzt des Zentrums Innere Medizin unseres Krankenhauses haben wir die volle Weiterbildungsermächtigung für die Basisweiterbildung Innere Medizin und Allgemeinmedizin sowie die Weiterbildung Innere Medizin.

Darüber hinaus habe ich die volle Weiterbildungsberechtigung (3 Jahre) für die Ausbildung zur Gastroenterologin/zum Gastroenterologen. Ferner besteht die Möglichkeit der Ausbildung zur Diabetologin/zum Diabetologen in unserem von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) für Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 zertifizierten Diabeteszentrums.

Wir unterstützen junge Assistenzärzte/innen darin, sich in einem strukturierten Prozess auf die Übernahme von Diensten vorzubereiten, so vermeiden wir Überforderungen in neuen Situationen. In unseren Kliniken rotiert jeder junge Assistenzarzt oder die Assistenzärztin nach einer Einarbeitungszeit auf einer internistischen Normalstation für einige Wochen bis Monate auf unsere Intermediate Care und der interdisziplinären Intensivstation.

Ausbildungskurse zum Notarzt/zur Notärztin oder Kurse zum Erlernen sonographischer Untersuchungstechniken (von uns mitorganisierte Grund-, Aufbau- und Refresherkurse auf der Insel Langeoog gehören dazu) werden von uns unterstützt. Einen weiteren Punkt der Unterstützung stellen in unserem Hause Seminare zur ethischen Fallbesprechung dar, die auf anspruchsvolle Gesprächssituationen mit Patienten vorbereiten.

Als akademisches Lehrkrankenhaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn, die viele Vorteile für die Fort- und Weiterbildung der Assistenzärzte bietet.

Neben der guten fachlichen Weiterbildung bekommen Assistenzärzte und -ärztinnen die Möglichkeit, im „Assistentengespräch“ ihre Verbesserungsvorschläge zu äußern. Die Meinung unserer jungen Kolleginnen und Kollegen ist uns wichtig, gemeinsam mit den Ober- und Chefärzten unseres Zentrums wurden bereits viele Vorschläge in die Tat umgesetzt (z. B. Änderung des Arbeitszeitmodells, Verbesserung der Überstundenregelung). Solche Maßnahmen sind nicht nur für eine gute Atmosphäre, sondern auch für das Entstehen und Beibehalten eines guten, stabilen Teams notwendig.

Die vorhandene Kindertagesstätte unterstützt zusätzlich eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Dr. med. Jochen Gerd Hoffmann

Porträt Dr. med. Jochen Gerd Hoffmann

Chefarzt Akutgeriatrie und Tagesklinik
Facharzt für Innere Medizin, Klinische Geriatrie, Physikalische Therapie, Ärztlicher Leiter der Therapieabteilungen

Weitere Informationen über Dr. Jochen Gerd Hoffmann und die Abteilung Geriatrie erhalten Sie auf der Website www.malteser-sthildegardis.de

Was ich erwarte:

Wir haben es in unserem Bereich mit Patienten zu tun, die in ihrer Sinneswahrnehmung eingeschränkt sind. Sehstörungen, Schwerhörigkeit oder auch mentale Einschränkungen sind an der Tagesordnung, nicht selten verbunden mit depressiven Verstimmungen. Das macht die Kommunikation mit den Patienten schwer, denn auch die verbalen Artikulationsmöglichkeiten sind eingeschränkt. Das macht den Austausch bzw. das Patientengespräch zeitintensiv. Hier ist besonders viel Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt.

Was ich erwarte:

In der Anforderung an unsere jungen Assistenzärzte bedeutet das, in der Lage zu sein trotz der genannten Einschränkungen eine gute Verbindung zum Patienten aufzubauen, denn beim Arzt müssen alle Informationen zusammenlaufen. Die Gespräche mit Angehörigen, Hausärzten aber auch mit Kollegen, zum Beispiel der Neurologie oder Chirurgie im Rahmen von Konsilen, sind von enormer Bedeutung. Der ganzheitliche Blick auf den Menschen soll im Mittelpunkt stehen und darum nimmt die reibungslose Zusammenarbeit mit allen Schnittstellen einen bedeutenden Platz ein.

Kein Schwerpunkt apparative Medizin
Junge Kollegen haben oft das Vorurteil, dass bei geriatrischen Patienten nicht mehr viel "gemacht" werden müsse. In der Geriatrie werden Patienten behandelt, die häufig gleichzeitig an einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen leiden (Multimorbidität). Außerdem sehen wir die Krankheitsbilder oft in einem weit fortgeschrittenen Stadium, die bereits ausführlich vordiagnostiziert sind. Es gibt einen sehr intensiven Austausch mit Therapeuten der Physio-, Ergo- oder Sprachtherapie. Das setzt eine hohe Anforderung hinsichtlich der sozialen und kommunikativen Kompetenz. Liegt das Interesse eines werdenden Assistenzarztes im Schwerpunkt auf technisch aparativer Medizin ist die Geriatrie ggf. nicht das richtige Fachgebiet.

Große Bedeutung ethischer Fragen
Nicht selten sind wir in der Geriatrie mit ethischen Fragen konfrontiert und haben auch besondere Nähe zur Palliativmedizin. Darum ist auch immer abzuwägen an welchen Stellen Maximaltherapie angemessen ist und dem Patienten gerecht wird und wo das nicht der Fall ist. Hier ist eine besondere Fähigkeit zu ethischem Denken gefragt, das wir auch schulen und entwickeln.

Betonen möchte ich hier die Bedeutung der sozialen Anamnese und die zielsichere Definition des Entlassungs- bzw. Behandlungszieles. Hier zählt Genauigkeit und der Blick für das Wesentliche. Das Fähigkeitsprofil der Patienten zielsicher einzuschätzen, Laborparameter und Funktionstests richtig zu interpretieren sind die wichtigsten Ziele unserer Einarbeitung.

Was ich biete:

Fachliches
Meine Abteilung bietet ein breites Spektrum nichtinvasiver internistischer Diagnostik (EKG, Sonographie, Echokardiographie, Doppler).
Ich verfüge über die Weiterbildungsberechtigungen Basisweiterbildung Innere und Allgemeinmedizin (36 Monate) und Geriatrie (18 Monate), d.h. die voll Weiterbildungsberechtigung nach der neuen Weiterbildungsordnung. Die Weiterbildung eignet sich besonders gut als Vorbereitung für eine spätere Tätigkeit als Allgemeinmediziner (Hausarzt).

Einarbeitung
Kollegen, die neu in mein Ärzteteam kommen wird ein erfahrener Mentor zur Seite gestellt, der sie Schritt für Schritt in die Stationsarbeit einführt, mit dem Ziel der selbständigen Patientenbetreuung auf Station. Die Oberärzte meiner Abteilung und ich selbst sind immer ansprechbar und legen wert auf einen guten Austausch.

Wiedereinsteigern in den Beruf, zum Beispiel nach der Elternzeit gebe ich gern eine Chance sich zurück in den Arztberuf zu orientieren

Außerdem bietet die Geriatrie in Köln eine vielfältige Einsatzmöglichkeit sowohl in der Akutgeriatrie, als auch in der Tagesklinik. Ebenfalls steht in unserer Abteilung die Verbesserung der fachübergreifenden Arbeit im Vordergrund. Darum wurde ein chirurgisch-geriatrisches Kolloquium eingeführt.

Mehr spezielle Fortbildungen für die jeweiligen Bereiche, wie die Lagerung des Patienten sowie Gesprächsführung mit Angehörigen und Patienten halte ich für wichtig. Entsprechende Fortbildungen können ggf. zum Teil im Rahmen der Arbeitszeit besucht werden.

Dr. med. Holger Lauschke

Porträt PD Dr. med. Holger Lauschke

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie,

Malteser Krankenhaus St. Anna, Duisburg-Huckingen

Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie,
Malteser Krankenhaus St. Johannes-Stift, Duisburg-Homberg

Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.malteser-stanna.de

Was ich erwarte:

Ich habe klare Vorstellungen davon, was ich von jungen Assistenzärzten und Assistenzärztinnen erwarte. Ich achte bei Bewerbern z.B. auf eine kurze Studiendauer. Das Medizinstudium ist zwangsläufig sehr theoretisch ausgelegt, und gibt den Studenten und Studentinnen außerhalb des Praktischen Jahres wenig Einblick in die Praxis. Das im Studium regelrecht antrainierte „Multiple-Choice-Denken“ hat für den chirurgischen Alltag im Krankenhaus wenig Wert. Am Operationstisch zählt praktisches Geschick und bei der Visite und der Arbeit auf der Station zählt die Fähigkeit, Nähe zu den Patienten herstellen zu können. Darum sind die Noten zwar wichtig, aber für mich als Entscheidungsgrundlage zur Einstellung nicht primär.

Ich empfehle die Promotion studienbegleitend zu absolvieren. In der Regel beenden die Studenten die theoretische Ausbildung mit dem 26. oder 27. Lebensjahr. Der Einstieg in die berufliche Praxis ist mit vielen Veränderungen im Alltag verbunden. Morgens um 7 Uhr auf Station zu sein, acht bis zehn Bereitschaftsdienste im Monat und das gegebenenfalls verbunden mit privaten Entwicklungen machen eine Promotion während der Facharztausbildung oft unwahrscheinlich.

Dies alles macht sehr deutlich, dass die persönliche Belastbarkeit und der Umgang mit Stresssituationen in diesem Beruf eine wichtige Rolle spielen. Interessant macht unseren Beruf, dass kein Patient und kein Krankheitsverlauf gleich sind. Die Ansprüche der Patienten steigen stetig an.  Jeden Tag ist Flexibilität gefragt. Es gilt, sich auf unvorhersehbare fachliche Herausforderungen flexibel einzustellen und den Menschen, ob Patient oder Kollege, partnerschaftlich zu begegnen.

Ich schätzte darum den Enthusiasmus und den Arbeitseinsatz meiner Assistenten. Das bedeutet für mich, dass sie engagiert Operationen durchführen und auch selbst dafür sorgen, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehört nicht nur die Operation selbst, sondern auch die gute zielgerichtete Vorbereitung der OP mit den entsprechenden Voruntersuchungen. Hier zählt logisches Denken und guter analytischer Sachverstand.

Täglich gilt es, den Spagat zwischen der Tätigkeit im Operationssaal und der Tätigkeit auf Station zu vereinbaren. Die Visite als wichtige Orientierung am Morgen, danach mehrere Stunden im Operationssaal und zudem die Arbeit auf der Station: Jeden Tag aufs Neue ist es wichtig den Überblick zu behalten. Meine Assistenten müssen in der Lage sein, Prioritäten zu setzten und sehr strukturiert zu arbeiten. Viele Tätigkeiten sind in bestimmten Zeitfenstern zu erledigen und abzuarbeiten. Wer da nicht klare Prioritäten setzten kann, der wird Schwierigkeiten haben im Arbeitsalltag mit hohem Arbeitsaufkommen Stand zu halten.

Eine für mich wichtige Anforderung an meine Mitarbeiter ist auch die Kollegialität. Auch Ärzte können mal krank werden, in den verdienten Urlaub fahren oder unvorhergesehene private Situationen meistern müssen. Dabei brauchen wir ein Kollegium, das sich gegenseitig unterstützt, insbesondere wenn es um die Übernahme von Diensten geht. Einzelkämpfer, die da nur ihre eigenen Bedürfnisse kennen, kann ich nicht brauchen.

Was ich biete:

  • Strukturierte Weiterbildung
  • volle Weiterbildungsermächtigung für Basis-Chirurgie und
  • die volle Weiterbildungsermächtigung für Viszeralchirurgie.
    (Chefarzt PD. Dr. Holger Lauschke)
  • Weiterbildungsermächtigung für Allgemein-Chirurgie (2 Jahre)
    (Oberärztin Frau Dr. Irene Roth)
  • Mentorenprogramm zur Einarbeitung
  • Unfallchirurgie
  • Minimal-invasive Chirurgie (MIC)
  • Fast Track Chirurgie
  • Ambulante Chirurgie/Tagesklinik
  • regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen (auch interdisziplinär)
  • gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team fachkompetenter Kollegen

Dr. med. Rainer Sadra

Porträt Dr. med. Rainer Sadra

Chefarzt der zentralen Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Schmerztherapie der beiden Malteser Krankenhäuser in Duisburg, Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin

Infos zum Fort- und Weiterbildungskonzept der Anästhesie im Malteser Krankenhaus St. Anna finden Sie unter www.malteser-stanna.de

Was ich erwarte:

Meine Erwartungen variieren je nach Bereich, in dem sich die Assistenzärzte bei uns bewerben. Die Anforderungen sind für die Anästhesie anders als für die Arbeit in der Palliativ- oder Intensivmedizin. Allgemein sind mir bei jungen Assistenzärzten vor allem Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit wichtig.

Für die Anästhesie bedeutet anpassungsfähig für mich, dass man nicht bereits „verbildet“ zu uns kommt. Starre Vorstellungen über bestimmte Verfahren werden Sie bei uns nicht finden, denn wir bieten eine moderne Anästhesie, die sich ständig den Anforderungen anpasst. Obwohl wir durch mehrjährige Erfahrung bestimmte Verfahren gegenüber anderen bevorzugen, haben unsere Ärzte die persönliche Freiheit, sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten zu entscheiden. Wir suchen außerdem Mitarbeiter, die sich vorstellen können, längerfristig bei uns tätig zu sein.

Leistungsfähigkeit ist aus dem Grund gefragt, da man in der Anästhesie im ersten Weiterbildungsjahr circa 70 Prozent seiner Tätigkeit erlernen muss. Einen guten Anästhesisten machen meiner Meinung nach Sorgfältigkeit, Verlässlichkeit für das Team und den Patienten, Kommunikationsfähigkeit, manuelles Geschick und Verantwortungsbewusstsein aus.

Ich erwarte von Bewerbern, dass sie bereits im Anschreiben deutlich machen, warum sie in der Anästhesie arbeiten möchten. Worin die Begeisterung für das Fach liegt interessiert mich besonders. Das Interesse kann, beispielsweise, durch die Arbeit auf der Intensivstation während des Praktischen Jahres aufgekommen sein oder durch die Erfahrung in der Notfallmedizin. Der Wunsch, einen neuen medizinischen Bereich kennenzulernen, ist für mich ebenfalls ein Zeichen von Interesse zum Fach. Klinische Erfahrung auf dem Gebiet der Anästhesie bringt den Bewerbern natürlich Pluspunkte, ebenso wie eine abgeschlossene oder laufende Promotion.

Ich lege viel Wert auf ordentliche Bewerbungsunterlagen. Sie können per E-Mail oder in Papierform erfolgen, müssen jedoch den klassischen Standards entsprechen. Gute Zeugnisnoten sind für mich ein Zeichen der Zuverlässigkeit, weniger gute stellen jedoch kein Ausschlusskriterium dar. Gute Referenzen und längere Beschäftigungszeiten auf unterschiedlichen Positionen bringen den Bewerbern klare Vorteile.

Im Vorstellungsgespräch möchte ich die Motivation, die im Anschreiben formuliert wurde, persönlich vermittelt sehen. Diese muss nicht ausschließlich fachlicher Natur sein, sondern kann auch auf regionalen oder familiären Gründen beruhen. Assistenzärzte müssen jedoch begründen können, warum sie bei uns arbeiten wollen. Ebenso wie die fachlichen Kompetenzen, sind mir die persönlichen, menschlichen Qualitäten des Bewerbers wichtig. Im Bewerbungsgespräch sollten Bewerber ihre persönliche und fachlichen Stärken und Schwächen einschätzen können.

Nach einem positiven Vorstellungsgespräch laden wir die Bewerber zu einem Tag Hospitation ein. Die Bewerber werden durch die Räumlichkeiten der Intensivstation, der OP sowie der HNO OP geführt. So können auch sie einen Eindruck gewinnen und ein Gefühl  bekommen, ob sie sich bei uns wohl fühlen oder nicht. Außerdem hat das Team die Chance, den potentiellen Kollegen oder die potentielle Kollegin kennenzulernen und umgekehrt. Die Eindrücke der Oberärzte und des Teams sind mir bei der Personalauswahl sehr wichtig.

Was ich biete:

Als Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Schmerztherapie habe ich die Weiterbildungsermächtigung für vier Jahre Anästhesiologie und für die fakultative Weiterbildung „Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin“.

Für junge Assistenzärzte und -ärztinnen haben meine Oberärzte und ich speziell ein Ausbildungskonzept entwickelt, das in der Klinik systematisch und standardisiert angewendet wird. Die Inhalte wurden in Anlehnung an die Richtlinien und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin zusammengestellt. Durch die Vielfalt der verschiedenen Narkoseformen in den einzelnen operativen Fachbereichen sowie durch die moderne apparative Ausstattung wird eine umfassende Ausbildung in Anästhesie und Intensivmedizin gewährleistet. Die Palliativmedizin und die Schmerztherapie eröffnen zusätzliche Ausbildungsinhalte, die das breite Spektrum abrunden. Die Ausbildung erfolgt unter kontinuierlicher Supervision der in den Teilbereichen zuständigen Oberärzte und unter Berücksichtigung der individuellen Entwicklung.

Abteilungsinterne Fortbildungen finden wöchentlich statt. Die Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen wird gefördert und über einen jährlichen Fort- und Weiterbildungsplan gesteuert. Wichtige Kommunikationstechniken wie die Gesprächsführung werden den jungen Ärzten schrittweise, abhängig von ihrer Erfahrung, durch unsere Fachärzte vermittelt.

Routinearbeit ist bei uns schwer zu finden, denn der Beruf selbst fordert eine permanente Weiterbildung. Wir sind aber bemüht, eine Mischung an Tätigkeiten für unterschiedlich motivierte Mitarbeiter zu bieten. Familie und Beruf lassen sich in einem ausgeglichenen und motivierten Team gut vereinbaren. Allgemein erwartet Sie bei uns eine freundliche, familiäre Atmosphäre, die eine optimale Entfaltung Ihrer fachlichen Kompetenzen ermöglicht.

Häufig gestellte Fragen

In welchem Zeitraum kann ich meine Facharztausbildung absolvieren (in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit möglich)?

Jeder, der seinen Facharzt in der vorgeschriebenen Zeit erwerben will, kann dies bei uns tun, sofern wir in der entsprechenden Disziplin die volle Weiterbildungsberechtigung anbieten können.

Kann ich zwischen den verschiedenen Malteser Krankenhäusern rotieren, um die Facharztausbildung zu erhalten?

Ja, sehr gerne sogar. Wir sind in der Planung für ein System, das diese Rotation systematisch erlauben würde. In der Zwischenzeit ist dies in individueller Absprache möglich.

Welche Schwerpunkte haben die Malteser Krankenhäuser neben der Akut- und Regelversorgung? Bestehen dort auch Einsatzmöglichkeiten für mich?

Unsere Schwerpunkte sind die Altersmedizin, die Schmerztherapie und Palliativmedizin und naturheilkundlich ergänzende Therapien. Selbstverständlich bestehen hier vielfältige Möglichkeiten der Qualifizierung.

Welche Möglichkeiten zur Fortbildung bieten die Malteser Krankenhäuser?

Neben den fachlichen Weiterbildungsmöglichkeiten legen wir wert auf Fortbildungen in den Bereichen ethische Kompetenzen und Führungskompetenz. Im Rahmen Ihres ersten Anstellungsjahres erhalten Sie bei uns eine Grundlagenausbildung, die Ihnen in schwierigen Gesprächssituationen mit Patienten Hilfestellungen geben soll. Wenn wir Sie besser kennen gelernt haben, Sie ihre Facharztausbildung abgeschlossen haben und wir der Meinung sind, dass Sie sich bei uns zur Führungskraft weiterentwickeln sollten, dann bieten wir Ihnen eine bedarfsgerechtes Qualifizierungsprogramm Führung an.

Wie äußert sich die christliche Prägung der Malteser im Krankenhausalltag?

Wir sind der Meinung, Christ sein muss in der Begegnung mit Menschen erfahren werden. Deshalb legen wir viel Wert darauf, dass alle Mitarbeiter, die in der direkten Betreuung von Patienten stehen, gelernt haben, mit Patienten auch in schwierigen Situationen situationsgerecht zu sprechen. Hierzu bieten wir angewandte Fortbildungen für Ethik und Seelsorge an. Wir haben in allen unseren Einrichtungen Ethikkomitees eingerichtet, deren Aufgabe es ist, Ärzte in ethisch schwierigen Situationen zu beraten und zu unterstützt. Die Mitglieder dieser Ethikkomitees haben wir für ihre Aufgabe ausgiebig vorbereitet. In allen unseren Krankenhäusern arbeiten Seelsorger beider christlicher Konfessionen. Dabei sind die Seelsorger sowohl für unsere Patienten als auch für unsere Mitarbeiter gesuchte Ansprechpartner. In jedem unserer Häuser gibt es Gottesdiensträume, in die sich Patienten und Mitarbeiter zum Gebet oder einfach um Augenblicke der Ruhe zu finden, zurückziehen können.

Wie sind Arbeitszeiten in den Häusern der Malteser geregelt?

Aufgrund der Novellierung des Arbeitszeitgesetzes und der tariflichen Veränderungen ergab sich auch für uns die Notwendigkeit, in den Malteser Krankenhäusern neue Arbeitszeitmodelle zu entwickeln. Es gibt allerdings keine einheitlichen Arbeitszeitmodelle für alle Malteser Krankenhäuser, da sich jedes Krankenhaus in der Größe und in den Rahmenbedingungen unterscheidet. Daher wurden die neuen Arbeitszeiten individuell für jede Abteilung in Projektgruppen mit den Mitarbeitern erarbeitet. Da wir Arbeitszeit als Ressource verstehen, haben wir unter Berücksichtigung der gesetzlichen und tariflichen Vorgaben und gleichzeitiger Optimierung der Arbeitsprozesse, eine dem Bedarf entsprechende Personalplanung vorgenommen

Werden Ärztinnen und Ärzte von berufsfremden Tätigkeiten entlastet?

An einigen unserer Standorte sind wir dabei, die ärztliche Tätigkeit von administrativen Aufgaben zu entlasten, indem wir Stationssekretariate einrichten oder Mitarbeiter in der Codierung qualifizieren. Unser Ziel ist, mittelfristig an allen unseren Krankenhäusern unsere Ärztinnen und Ärzte von administrativen Aufgaben so weit es geht zu entlasten.

Wie ist die Tarifsituation in den Malteser Krankenhäusern?

In den Malteser Krankenhäusern wenden wir die Tarifsysteme TV-Ärzte/VKA oder AVR Caritas an. Wir Malteser arbeiten aktiv in einer Kommission zur Erneuerung der AVR mit. Unser Ziel ist, mittelfristig einen leistungsgerechteren Tarif in allen unseren Häusern einführen zu können.

Gibt es auch die Möglichkeit übertariflich zu verdienen, z.B. durch ein leistungsorientiertes Gehaltssystem?

In den obersten Management-Positionen haben wir ein leistungsorientiertes Gehaltssystem eingeführt, das sich von der Systematik wie sie in den Tarifsystemen TV-Ärzte/VKA und AVR völlig unterscheidet. Gleiches gilt für die Vergütungsvereinbarungen mit Chefärzten. Mittelfristig planen wir das Gehaltssystem auch auf anderen Hierarchieebenen mit leistungsorientierten Elementen zu ergänzen. Grundlage für unser System sind jährliche Zielvereinbarungsgespräche.

Gilt die Vergütung im ganzen Bundesgebiet oder gibt es Unterschiede zwischen "Ost" und "West"?

Die Tarifsysteme TV-Ärzte/VKA und AVR unterscheiden zurzeit noch in zwei Tarifgebiete Ost und West und insofern orientieren wir uns an diesen Vorgaben. Gehaltsfragen sind aber immer auch Fragen der individuellen Verhandlung.

Wenn meine Traumstelle gerade nicht angeboten wird: Kann ich mich auch initiativ bewerben?

Ja, gerne! Schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen einfach an: Malteser Deutschland gGmbH, Dr. Matthias Scholz, Kalker Hauptstr. 22-24, 51103 Köln. Wir sehen dann, wo wir Ihre Bewerbung in unserem Verbund gezielt platzieren.

Wohin schicke ich meine Bewerbungsanlagen?

Wenn Sie sich auf eine konkret ausgeschriebene Stelle bewerben, empfehlen wir grundsätzlich, unser Online-Bewerbermanagement-System zu nutzen. So können wir Ihre Daten reibungslos übernehmen und zügig auf Ihre Bewerbung reagieren, außerdem sparen Sie Zeit und Kosten. Das Ausfüllen der Bewerbung wird nur etwa 10-15 Minuten in Anspruch nehmen. Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit Ihre Bewerbungsunterlagen anzuhängen.

Wenn Sie sich initiativ bewerben und keinen konkreten Standort im Auge haben, dann schicken Sie Ihre Unterlagen an: Malteser Deutschland gGmbH, Strategisches Personalmangement und Personalentwicklung, Dr. Matthias Scholz, Kalker Hauptstr. 22-24, 51103 Köln.

Wo finde ich die Stellenangebote der Malteser Krankenhäuser?

Eine Übersicht über alle Stellenangebote der Malteser finden Sie hier. Ansonsten inserieren wir auch in den großen Tageszeitungen und in den bekannten Internet-Jobbörsen.

Gibt es einen zentralen Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Bewerbung?

Wenn Sie Fragen zur Bewerbung haben, können Sie die gerne an die Malteser Deutschland gGmbH in Köln richten. Ihr Ansprechpartner ist: Dr. Matthias Scholz, Leiter Strategisches Personalmanagement und Personalentwicklung, Tel. 0221 9822-525.