MalTa - für Menschen im Demenz-Frühstadium

Das MalTa ist eine Begegnungsstätte für Menschen mit einer beginnenden demenziellen Erkrankung und deren Angehörige. Kennzeichnend für die Arbeit im MalTa sind: aktivierende Teilhabe und eine selbst bestimmte Tagesgestaltung unter Anleitung. Das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern ist nach Silviahemmet geschult.

Das MalTa in Bottrop, seit 2012 als erste derartige Malteser-Einrichtung in Betrieb, ist jetzt von der Silviahemmet-Stiftung zertifiziert worden - ein neuer Höhepunkt in der Kooperation zwischen den Maltesern und der schwedischen Stiftung. Das Zertifikat für den Tagestreff trägt die Unterschrift von Königin Silvia, der Stiftungsvorsitzenden.

Das Erfolgsmodell Tagestreff MalTa in Bottrop hat Schule gemacht. Inzwischen gibt es Tagesstätten in München, Augsburg, Stuttgart und Hamm sowie die Casa Malta in Hamburg. Besonderheit in Augsburg ist, dass dort ein Tag in der Woche reserviert ist für jüngere Demenzkranke - der jüngste Tagesgast ist erst 52 Jahre alt - und dass ein nahegelegener Therapie- und Sinnespark von 10.000 qm mit genutzt werden kann, so dass das Erleben der Natur und der Wechsel der Jahreszeiten dort eine große Rolle spielen.

Kontakt:

Dr. Ursula Sottong

Dr. Ursula Sottong
Leiterin Fachstelle Demenz
(0221) 9822-4922
Ihre Nachricht an Dr. Ursula Sottong

Ein Beispiel: Malteser Tagestreff in Bottrop

Für den Tagesgast bietet MalTa:

  • eine familiäre Wohlfühl-Umgebung
  • gemeinschaftliche Tagesgestaltung
  • gemeinsame Zubereitung und Einnahme der Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee)
  • anregende Mitmachangebote wie Musizieren, Lesen, Tanzen, Malen, Spielen
  • Spazierengehen und Gärtnern

Für Angehörige bietet MalTa

  • Unterstützung bei den alltäglichen Herausforderungen
  • Gesprächstreffs und Informationsabende zum Krankheitsverlauf
  • umfassende Beratungs- und Schulungsangebote
  • Nutzung des Malteser Netzwerkes mit weiterführenden Hilfsangeboten
  • gemeinsame Feste und Aktivitäten