Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf
Milch mit Honig

Ihr Tagesablauf wirkt sich auf die Schlafqualität aus

Tipps zu Genussmitteln/Mahlzeiten

Schaffen Sie optimale Schlafbedingungen

Stimmen Sie sich auf die Nacht ein

Tipps aus der Naturheilkunde

Die Gestaltung Ihres Tagesablaufes kann sich auf Ihre Schlafqualität auswirken.

Wir empfehlen Ihnen
 Erstellen Sie einen Tagesplan, um feste Tätigkeiten
 dort zu notieren.
 Regelmäßige Schlaf- und Aufstehzeiten einhalten.
 Bei Müdigkeitsphasen am Tage keinen längeren
 „Mittagsschlaf“ halten. 


Tipps zu
Genussmitteln/Mahlzeiten

 Mahlzeiten nicht zu spät einnehmen
 (Belastung des Magen-Darm-Traktes, falscher Zeitgeber)
 nach 18.00 Uhr: keinen Kaffee, schwarzen Tee, Sekt, Wein)
 keine Rohkost oder rohes Obst als Abendmahlzeit


Schaffen Sie optimale
Schlafbedingungen

Wir raten Ihnen:
 keine intensive körperliche Belastung vorm Zubettgehen
 eine gute Matratze
 einen dunklen, ruhigen Raum
 Bettwäsche aus Naturfasern (zum Beispiel Baumwolle)
 eher kühlere Raumtemperatur (optimal zwischen 15-16 Grad)
 Frischluft oder gut gelüftetes Schlafzimmer
 ausreichende Luftbefeuchtung im Schlafzimmer


Stimmen Sie sich auf die
Nacht ein

 
Üben Sie abends eher ruhige Tätigkeiten aus.
 1 bis 2 Stunden vor dem Hinlegen für circa 10 bis 15 Minuten eine Ruhephase
 einplanen, die zur Sammlung und zum Überdenken des Tages dient.
 Notieren Sie Wichtiges!
 Sie sollten unmittelbar vorm Schlafengehen keinen Sport treiben oder die
 Sauna besuchen (die Körpertemperatur steigt und kann somit das
 Einschlafen erschweren).
 Ruhige Bewegung am Abend (zum Beispiel Abendspaziergang).
 Gehen Sie nur ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind.
 Benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen.
 Vermeiden Sie Lesen, Fernsehen und Radio hören im Bett.
 Fernsehen am Abend mindert die Schlafqualität.
 Bei Schlafschwierigkeiten aufstehen, die Schlafumgebung
 verlassen und zum Beispiel eine Körperwaschung durchführen.
 Schauen Sie nicht auf die Uhr.
 Das Bett und das Schlafzimmer sollen ein Stimulus zum Schlafen sein
 und nicht negativ besetzt werden


Tipps aus der
Naturheilkunde

Schlaffördernder Tee

 Kräutertee aus Baldrian, Melisse,
 Hopfen, Lavendel, Passionsblume
 Sidroga Entspannungstee

Kneipp-Anwendungen

Wenn Sie nicht leicht frieren und eher warme Füße haben:
 Schlafwickel mit feuchten Socken (feuchte Leinensocken über die Füße ziehen
 und darüber warme Wollsocken)
 kalte Ganzkörperwaschung, abstreifen mit der Hand, abtupfen und dann ins Bett legen
 kalter Knieguss

Falls Sie leicht frieren und zu kalten Füßen neigen:
 warme Fuß-Wärmflasche
 warme Fußbäder mit Melisse, Baldrian oder Lavendel
 Trockenbürsten als Teilanwendung an Beinen und Armen
 (beruhigend und entspannend)
 Entspannungsbad mit oder ohne Zusätze wie zum Beispiel Melisse oder Lavendel
 (Vollbad bei 37 Grad oder ansteigendes Vollbad, bei dem die Temperatur nach
 und nach bis 42 Grad erhöht wird.

Sonstiges

 warme Milch mit Honig (in der Milch ist die Aminosäure
 Tryptophan enthalten, die zu Serotonin wird und so
 Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus nimmt)
 Leberwickel Wärmflasche mit feuchtem Tuch umwickeln, unter den rechten
 Rippenbogen auf den Bauch legen, trockenes Handtuch darüber legen
 spezielle Duftöle (zum Beispiel Melisse) oder Kräuterkissen (zum Beispiel Lavendel)
 Entspannungsmusik oder Entspannungsanleitung auf CD
 Kirschkern- oder Dinkelkissen in Mikrowelle anwärmen und auf/unter das Kreuzbein
 (oberhalb des Steißbeins)legen
 Indem man sich nicht mehr auf das Einschlafen konzentriert, kann sich der Schlaf
 leichter einstellen. Probieren Sie einmal Folgendes: ins Bett legen, Augen schließen
 und versuchen Sie, wach zu bleiben.
 Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über die Zeitpunkte von Medikamenteneinnahmen.

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