Die Palliativmedizin integriert traditionelle medizinische Aufgaben mit neuen Erkenntnissen der Wissenschaft bei Patienten mit nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen, um die bestmögliche Lebensqualität für diese Patienten zu erreichen.

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Bestmögliche Lebensqualität für Schwerstkranke
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Was ist Palliativmedizin?

Das Wort „palliativ" leitet sich ab vom lateinischen pallium=der Mantel, bzw. von palliare=mit dem Mantel bedecken, lindern.

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung. Sie strebt die Besserung körperlicher Krankheitsbeschwerden ebenso wie psychischer, sozialer und spiritueller Probleme an. Das Hauptziel der palliativmedizinischen Betreuung ist die Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten und ihre Angehörigen (auch über die Sterbephase hinaus). Im Deutschen wird Palliativmedizin auch als Übertragung des englischen Begriffes Palliative Care verwendet, sie beinhaltet gleichwertig pflegerische, ärztliche und psychosoziale Kompetenz.

(Definitionen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Stand: 31. Oktober 2003)


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