Malteser fordern die Möglichkeit der freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes
17.03.2010Köln. "Mit der angekündigten früheren Verkürzung des Wehrdienstes muss es gleichzeitig die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung geben," so Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes.
Bei den Maltesern sind rund 1200 Zivildienstleistende im Jahresdurchschnitt beschäftigt. Haupteinsatzbereiche sind der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung, der Menüservice sowie der Hausnotruf. Zivildienstleistende werden hier zu wichtigen Bezugspersonen für hilfebedürftige Menschen - ein Wechsel nach nur sechs Monaten ist kaum zumutbar. Dennoch wird dem Zivildienst bei den Maltesern eine hohe Bedeutung eingeräumt: "Als Lerndienst und oft einzige Möglichkeit, mit sozialen Aufgaben und Berufen in Berührung zu kommen, möchten die Malteser den Zivildienst erhalten," betont Heereman. Aktuelle Überlegungen der Politik, ein Modell der freiwilligen Verlängerung zu schaffen, werden daher von den Maltesern als dringend notwendig erachtet.
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Johannes Freiherr Heereman, Geschäftsführender Präsident des Malteser Hilfsdienstes, steht für Interviews zur Verfügung. Vermittlung: 0221 98 22 125
Christlich und engagiert: Der Malteser Hilfsdienst setzt sich für Bedürftige ein. Hilfe für mehr als zwölf Millionen Menschen pro Jahr weltweit • 56.000 Engagierte in Haupt- und Ehrenamt • an mehr als 700 Orten • über 980.000 Förderer und Mitglieder
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Dr. Claudia Kaminski, Pressesprecherin Malteser Hilfsdienst,
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